Jena. Ein Jugendlicher, der im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zu Hause ist, feiert einen großen Erfolg.

Maxim Konkin hat seine Goldmedaille zum Fototermin mitgebracht: Der 16-Jährige aus Rudolstadt holte diese Auszeichnung mit seinem Team bei der Europäischen Olympiade der experimentellen Wissenschaften in Luxemburg.

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Der Schüler am Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena hatte sich über gute Leistungen bei der Physikolympiade für den Auswahlkurs in Potsdam qualifiziert. Dort schafften es die besten sechs Teilnehmer in die beiden deutschen Teams beim internationalen Wettbewerb, der in Luxemburg stattfand. Die Besonderheit war, dass jeweils ein Experte für Physik, Biologie und Chemie an Bord war.

Fertigkeiten bei Experimenten waren gefragt

In den beiden Klausuren kümmerte sich Maxim Konkin hauptsächlich um die Physikaufgaben, bei denen viel experimentelles Geschick gefragt war. So musste er herausfinden, aus welcher Höhe eine Kugel auf einer Bahn starten muss, um einen Looping zu schaffen. In einer anderen Aufgabe waren die Kennlinie einer LED und das plancksche Wirkungsquantum zu bestimmen. „Außerdem mussten wir Radon aus der Umgebung mit einem Ballon anziehen und die Radioaktivität messen“, berichtet der Schüler, der mit seinen Mitstreitern aus Naumburg und Frankfurt/Oder Gold gewann.

Im Begleitprogramm lernten sie Luxemburg bei einer Stadtrallye kennen und besuchten die Universität. „Alles war darauf ausgelegt, dass wir schnell neue Kontakte knüpfen“, sagt Maxim Konkin, der in der neunten Klasse auf Zeiss-Gymnasium gewechselt ist und im Internat wohnt. Der Unterricht sei hier besser auf seine Interessen Mathematik und Physik abgestimmt. Der Schritt nach Jena sei ihm zwar schwergefallen, weil er weniger zum langjährigen Freundeskreis hat, aber hier habe er neue Freunde gefunden und viel Spaß an Wettbewerben, die „ich sonst niemals gemacht hätte“.

Ehrgeizige Ziele fürs neue Schuljahr gesetzt

Im nächsten Schuljahr will der aktuelle Elftklässler die Qualifikation für die internationale Physikolympiade in Angriff nehmen. Und in welche Richtung will er nach dem Abitur gehen? „Physik“, lautet die schnelle Antwort.

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