Geld für Optisches Museum und Mehrgenerationenhäuser in Jena

Jena.  Selbst der dicke Förderbetrag fließt nicht ohne Eigenanteil: Jenas Stadtrat soll am Mittwoch in zwei Fällen Zustimmung geben.

Das Optische Museum  soll nach Komplettsanierung mit  Erweiterungsbau 2023 als modernes, interaktives Deutsches Optisches Museum wiedereröffnert werden.

Das Optische Museum soll nach Komplettsanierung mit  Erweiterungsbau 2023 als modernes, interaktives Deutsches Optisches Museum wiedereröffnert werden.

Foto: Angelika Schimmel

Der Weg des Optischen Museums hin zur Leit-Einrichtung mit dem Etikett „Deutsches Optisches Museum“ (D.O.M.) erhält jetzt die entscheidende finanzielle Pflasterung. Dafür soll der Stadtrat am Mittwoch per Beschluss einen anteiligen Jenaer Beitrag von 1 Million Euro als Investitionsmittel freigeben und der D.O.M.-Stiftung zur Verfügung stellen. Zu tun hat das mit den komplexen Fördergeld-Vorschriften, wie OB Thomas Nitzsche (FDP) im Gespräch zu verstehen gab: Die Stiftung hatte einen Zuschuss von 11,5 Millionen Euro aus dem Bund-Land-Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) beantragt und bestätigt bekommen. Nur muss der Antragsteller einen Eigenanteil von 25 Prozent aufbringen. Verwendet werden soll der Gesamtbetrag für die Ausstellung „Erlebniswelt – Das Deutsche Optische Museum in der Lichtstadt Jena“. Den von 2,875 per Kuratoriumsbeschluss auf 3 Millionen Euro erhöhten Eigenanteil würden nun die Ernst-Abbe-Stiftung, die Carl Zeiss AG und die Stadt Jena zu je einem Drittel als Gründungsstifter der D.O.M.-Stiftung übernehmen. Indessen dürfen sich die Universität und die Car-Zeiss-Stiftung als weitere Gründungsstifter aus formalen Gründen nicht an einer Ausstellungsfinanzierung beteiligen. Bis Ende September, so erläuterte der OB, muss die D.O.M.-Stiftung aber die Bereitstellung der 3 Millionen Euro verbindlich zugesagt haben, um die etwa 7,4 Millionen Euro Fördergeld erhalten zu können.

Stadt gibt 20000 Euro pro Jahr

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