Jenaer steigen auch im Winter aufs Rad

Jena.  Am Freitag ist der internationale „Winter Bike to Work Day“. Jena macht mit – auf der Karl-Liebknecht-Straße.

Barbara Albrethsen-Keck, Kreisvorsitzende des AFDFC.

Barbara Albrethsen-Keck, Kreisvorsitzende des AFDFC.

Foto: Barbara Glasser

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Am morgigen Freitag ist ein Welttag, mit dem für die winterliche Fahrt zur Arbeit per Fahrrad geworben wird. „Winter Bike to Work Day“. Der Jenaer Kreisverband des Fahrradclubs ADFC wird gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Karli“ am Freitag die Beengheit für Radfahrer auf der Karl-Liebknecht-Straße (Zeitung berichtete) ins Licht rücken. Fragen an die ADFC-Kreisvorsitzende Barbara Albrethsen-Keck.

Was sagen Ihnen Beobachtung und Bauchgefühl über das Maß des winterlichen Radfahrens in der Stadt?

In diesem Jahr gab es wohl wegen des Wetters keinen so großen Einbruch. Auf der Umleitung von Lobeda her hab ich zum Beispiel großen Betrieb registriert.

Man könnte meinen, dass zum Beispiel der Wegfall oberirdischer Parkplätze auf dem Inselplatz wegen des Bau-Beginns für den Uni-Campus ohnehin den Umstieg aufs Rad befördert – trotz des Winters. Ist das so?

Natürlich ist das unsere Hoffnung. Seit Jahren dringen wir darauf, den Parkraum zu reduzieren, um das Umsteigen zu unterstützen. Also kommt zum Beispiel die Angelegenheit mit dem Inselplatz unseren Intentionen entgegen.

Und Sie selbst: Radeln Sie im Winter? Und wenn ja, welche Ausrüstungs-Tipps können Sie geben?

In diesem Winter fahre ich schon mit dem Rad, ja. Und bei Schnee steige ich sonst auf die Straßenbahn um. Aber derzeit gibt es keine Ausrede. Ich rate zu dicken Handschuhen und auch zu ordentlichen Schuhen. Eben für die Stellen, wo es zuerst kalt wird.

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