Jenaer üben in der Krise Solidarität mit den Nachbarn

Jena.  Beispiel „Magdelstube“ in Jena-Süd: Jetzt kommt Nachbarschaftshilfe für die von der Corona-Krise besonders eingeschränkten Menschen in Gang.

Selbstorganisierter Solidarkreis „Magdelstube“ baut nachbarschaftliche Unterstützerstruktur in Jena-Süd auf, um Alltagshilfe in Corona-Epidemie-Zeiten zu leisten. Im Bild: Laura Kaden und Jan Goebel.

Selbstorganisierter Solidarkreis „Magdelstube“ baut nachbarschaftliche Unterstützerstruktur in Jena-Süd auf, um Alltagshilfe in Corona-Epidemie-Zeiten zu leisten. Im Bild: Laura Kaden und Jan Goebel.

Foto: Thomas Stridde

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Die Corona-Epidemie gebiert nicht nur Krisenstimmung und Angst, sondern auch Solidarität. Beispiel: der Stadtteilladen Magdelstube, der seit einem Jahr als bürgerschaftlich selbstorganisierte Anlaufstelle für Bewohner des Südviertels am Magdelstieg 23 besteht. Und nicht nur, dass die etwa zehn Aktiven des Stadtteilladens (insgesamt 30 Unterstützer tragen die Miete des Ladens) über Corona-bedingte Hilfsformen für Nachbarn bereits beraten hätten – es seien auch Bürger zur Magdelstube gekommen mit der Bitte: Lasst uns die Unterstützung koordinieren!, so berichteten am Montag Laura Kaden und Jan Goebel, die beide im Stadtteilladen aktiv sind und beide an der Uni studieren. „Wir haben uns gedacht, dass wir dem Trend von Hamsterkauf und individueller Abschottung in Zeiten der Corona-Krise entgegenwirken müssen“, sagte Jan Goebel. Und da sei nach dem Prinzip „je kleiner, desto besser“ die nachbarschaftliche Struktur etwa bei Einkäufen oder Apothekengängen genau das Richtige, ohnehin dann nicht etwa lange Strecken bewältigt werden müssten. So lasse sich beitragen, die Ansteckungsspirale zu bremsen und Risikogruppen zu helfen, dass sie ein Übermaß sozialer Kontakte meiden. Ebenso sei an Hilfestellungen zu denken für die vielen auf Lohnarbeit angewiesenen Eltern mit Kindern daheim. „Wir machen natürlich keine neue Kita auf“, sagte Laura Kaden. Aber es ließen sich etwa Patenschaften vermitteln.

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