US-Fliegerbombe bei Sondershausen entschärft

Silvio Dietzel
Der Zünder der Weltkriegsbombe.

Der Zünder der Weltkriegsbombe.

Foto: Silvio Dietzel

Ein Polizeihubschrauber war im Vorfeld im Einsatz.

Zu einer Bombenentschärfung kam es am Donnerstagnachmittag im Kyffhäuserkreis. Bei Kampfmittelräumarbeiten im Helbetal bei Kleinberndten wurde ein 227 Kilo US-Fliegerbombe gefunden. Gegen 15 Uhr war die Entschärfung abgeschlossen.

Nach Angaben von Sprengmeister Andreas West war die Bombe gegen 15 Uhr auf "altbewährte Weise" entschärft. Das Wasserschneidgerät kam nicht zum Einsatz.

Die entdeckte Bombe stand senkrecht im Boden und war mit einem Zünder am Heck ausgestattet.

Vor der Entschärfung musste die Bombe ausgegraben werden.

Sicherheitsradius von 500 Metern

Bis zum frühen Nachmittag lief die Vorbereitung für die Entschärfung. Ein Sicherheitsradius von 500 Meter wurde festgelegt. Es waren keine Evakuierungen notwendig. Um eventuelle Wanderer im Wald zu finden, flog ein Polizeihubschrauber über das Gebiet. Die Landstraße L1033 zwischen Kleinberndten und Friedrichslohra blieb befahrbar.

Die Bombe wurde nach der Entschärfung zum Sprengplatz nach Wernrode gebracht, wo sie zerlegt und entsorgt wird.

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