Albert Weiler: „Wir im ländlichen Raum sind keine Menschen zweiter Klasse“

Marius Koity
| Lesedauer: 2 Minuten
Albert Weiler, CDU-Bundestagsabgeordneter und -Direktkandidat bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 195.

Albert Weiler, CDU-Bundestagsabgeordneter und -Direktkandidat bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 195.

Foto: Laurence Chaperon

Pößneck.  Wir stellen die Direktkandidaten im Wahlkreis 195 zur Bundestagswahl vor: Albert Weiler (CDU) ist seit 2013 Mitglied des Bundestages und will sein Direktmandat verteidigen.

Der CDU-Politiker Albert Weiler sitzt seit 2013 im Bundestag und seit 2017 vertritt er mit dem Direktmandat des Wahlkreises 195 auch den Saale-Orla-Kreis in Berlin. Der 56-Jährige ist verheiratet, katholischer Christ und verweist auf Ausbildungen vom Elektriker bis zum Politikwissenschaftler. 2017 gewann er den Wahlkreis mit 30,9 Prozent der Erststimmen, diesen Erfolg möchte er wiederholen.

Herr Weiler, was motiviert Sie,
den Bundestagsabgeordneten-Job
erneut anzustreben?

Ich möchte mich weiterhin für unsere Heimat einbringen und für die Menschen in meinem Wahlkreis der verlängerte Arm in Berlin sein. In den letzten Jahren ist es mir gelungen, gute Verbindungen in die Ministerien aufzubauen und diese erfolgreich für unsere Region zu nutzen. Gemeinsam mit meinen Kollegen konnte ich mehr als 32 Millionen Euro an Fördermitteln für Projekte beschaffen.

Was verbinden und verbindet Sie mit dem Saale-Orla-Kreis?

Da ich in Zimmritz im Saale-Holzland-Kreis wohne, ist der Saale-Orla-Kreis sehr nah. Ich habe hier viele langjährige Freunde und Bürgermeisterkollegen, denn ich bin seit 2004 als ehrenamtlicher Bürgermeister in der Gemeinde Milda tätig. Dadurch bin ich seit fast zwei Jahrzehnten im regelmäßigen Austausch mit den Gemeindevertretern hier vor Ort. Als stellvertretender Vorsitzender meines Dackelvereins im Saale-Holzland-Kreis habe ich auch schon Hundeausbildungen im Saale-Orla-Kreis gemacht. Ich habe eine enge Verbindung zu Land und Leuten und bin oft zu Festen, Veranstaltungen, Firmenbesuchen oder Bürgersprechstunden hier.

Was wollen Sie im und für den
Saale-Orla-Kreis erreichen?

Ich kämpfe für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Ich lebe auf dem Dorf und werde nicht müde zu betonen, dass wir im ländlichen Raum keine Menschen 2. Klasse sind. Deswegen werde ich dafür sorgen, dass kleine Kommunen eine auskömmliche finanzielle Ausstattung erhalten, dass der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft gefördert wird, damit Arbeitsplätze hier in der Region gehalten werden, dass das Ehrenamt wie die Feuerwehr besser unterstützt wird, dass Infrastrukturprojekte wie die Ortsumgehung Rockendorf-Krölpa-Pößneck endlich realisiert werden.

Was wird die Bundestagswahl
entscheiden?

Diese Wahl wird entscheiden, ob wir eine stabile und bürgerliche Regierung oder auf Bundesebene eine links ausgerichtete Mehrheit bekommen wie in Thüringen.

Bitte vervollständigen Sie
folgenden Satz: Corona ist…

...eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft und ein Zustand, der so schnell wie möglich beendet werden muss.

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