Bei den Schuleingangsuntersuchungen liegt der Saale-Orla-Kreis im Soll

Pößneck/Schleiz/Bad Lobenstein.  Bis Mitte Juli sollen alle rund 750 Vorschüler im Saale-Orla-Kreis vom Gesundheitsamt überprüft worden sein, so die Kreisverwaltung.

Wer in der Schule alles verstehen will, sollte gut hören können. Auf die leisen Töne achten musste Tessa Schwittay beim Hörtest als Teil der Schuleingangsuntersuchung im Landratsamt.

Wer in der Schule alles verstehen will, sollte gut hören können. Auf die leisen Töne achten musste Tessa Schwittay beim Hörtest als Teil der Schuleingangsuntersuchung im Landratsamt.

Foto: Jens König

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Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zeigt sich alarmiert darüber, dass Schuleingangsuntersuchungen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Darauf machte Verbandspräsident Thomas Fischbach in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Montag aufmerksam.

Zumindest für den Saale-Orla-Kreis kann aber Entwarnung gegeben werden. Das versicherte die Kreisverwaltung ebenfalls am Montag in einer Pressemitteilung.

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, sagt Amtsarzt Wolf Voigtländer. Von rund 750 Vorschülern im Saale-Orla-Kreis sei „weit über die Hälfte“ durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes überprüft worden. Die übrigen Kinder hätten bis Mitte des Monats Juli ihren Termin.

Wegen Corona hatte man die Schuleingangsuntersuchungen vorübergehend ausgesetzt. Sie seien aber im Laufe des Monats Juni wieder aufgenommen worden.

Eltern werden in den nächsten Tagen kontaktiert

„Die Eltern müssen trotz der coronabedingten Verzögerung keine Angst haben, dass ihr Kind nicht an die Reihe kommt“, so Voigtländer. Der „gute Fortschritt“ im Saale-Orla-Kreis basiere darauf, „dass bereits zu Beginn des Jahres in zahlreichen Kindergärten Voruntersuchungen durchgeführt wurden“, so die Pressemitteilung. Zudem sei das Gesundheitsamt in Schleiz und in Pößneck personell gut aufgestellt. Wöchentlich könnten bis zu 100 Mädchen und Jungen für ihre Einschulung durchgecheckt werden.

Vereinzelt warten Erziehungsberechtigte noch auf Schuleingangsuntersuchungstermine. Sie werden in den nächsten Tagen kontaktiert, versichert die Kreisverwaltung. Eltern müssten sich nicht selbst melden.

Bei Schuleingangsuntersuchungen werden motorische und geistige Fähigkeiten der Kinder überprüft, um festzustellen, ob sie bereit für die erste Klasse sind. Gegebenenfalls werden sie ein Jahr später eingeschult. Bei weit entwickelten Kindern kann indes die vorzeitige Einschulung entschieden werden.

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