Böhmischer Regen macht Troy Beinlich schwer zu schaffen

Most  Pößnecker Nachwuchspilot landet in der IDM-Supersport 300 zweimal auf Rang zehn. Nach einem Rennen zum Abhaken lief es auch bei trockener Piste nicht wirklich besser.

So richtig in Fahrt kam Troy Beinlich in Most nicht.

So richtig in Fahrt kam Troy Beinlich in Most nicht.

Foto: Jan Müller

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Mit wechselnden Wetterbedingungen steht Troy Beinlich kategorisch Kriegsfuß. „Das schmeckt mir gar nicht“, ist der 16-Jährige offen. Dennoch musste sich der Pößnecker, der auf seinen verletzten Schleizer Teamkollegen Micky Winkler verzichten musste, vor allem am ersten Renntag mit den vorherrschenden Mischbedingungen in Most auseinandersetzen. „Im ersten Qualifying konnte ich eine halbwegs akzeptable Zeit setzen. Im zweiten Zeittraining waren Verbesserungen aufgrund von gleich drei Abbrüchen nichts mehr möglich.“

Auch das erste Rennen stellte sich als komplett verregnet heraus. „Da ging gar nichts. Ich habe keinerlei Vertrauen in die Piste und das Motorrad finden können. Zumindest bin ich sitzen geblieben. Die Nummer muss ich ganz schnell abhaken.“ Der Sonntag zeigte sich dann sonnenverwöhnt, was auch Troy Beinlich weitaus mehr behagte. „Ich war auf Angriff gepolt.“

Mit einem guten Start konnte der Pößnecker auch gleich ein paar Plätze gutmachen. Der Vorwärtsdrang wurde von einem ärgerlichen Verbremser unterbrochen. „Dabei habe ich den Kontakt zu meinen Vorderleuten verloren, die ich nur mühsam wieder einholen konnte.“ In der letzten Runde hatte Troy Beinlich den Kontakt wieder hergestellt. „Wir sind zu dritt über den Zielstrich geballert. Letztlich haben ein paar Zentimeter gefehlt, um wenigstens Achter zu werden. Eine Runde mehr hätte gereicht. So war es eben wie im ersten Rennen wieder nur Rang zehn.“

Bereits am kommenden Wochenende sind die Piloten der IDM Supersport 300 in Assen gefordert. Dort vertreten die Nachwuchsfahrer das deutsche Championat bei den Gamma Racing Days.

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