Das SonneMondSterne-Festival ist ein Wirtschaftsfaktor

Saalburg  Die 40.000 Besucher schlagen mehrere Millionen Euro bargeldlos für Tickets, Getränke und Einkäufe um. Auch hiesige Unternehmen profitieren.

Auf dem Festivalgelände ging es bargeldlos zu. Das Guthaben konnte an Terminals auf die Bänder mit Pfandchips geladen werden.

Auf dem Festivalgelände ging es bargeldlos zu. Das Guthaben konnte an Terminals auf die Bänder mit Pfandchips geladen werden.

Foto: Peter Cissek

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Beim Festival Sonne­MondSterne in Saalburg hinterlassen die 40.000 Besucher nicht nur Müll am Ufer des Thüringer Meers, sondern schlagen auch jede Menge Geld um. Geht man davon aus, dass jeder Gast für Eintritt und Camping rund etwa 150 Euro gezahlt hat, so kamen allein sechs Millionen Euro beim Ticketverkauf zusammen.

In mindestens ähnlichen Größenordnungen dürften die Einnahmen durch den Konsum der Gäste auf dem Festivalgelände sein. Wie viel Euro genau über die beim 23. Festival erstmals eingesetzten Pfandchips am Bändchen ausschließlich bargeldlos umgeschlagen wurden, lasse sich noch nicht sagen, ­erklärte Festivalsprecher Uwe Oertel am Montag. Die Zahlungsabwicklung sei über ein ­österreichisches Unternehmen erfolgt. Auch beim General­caterer aus Berlin, der eine Lizenz an den Veranstalter zahle, hieß es, dass man ein bis drei Monate für eine Auswertung benötigen werde.

Nach ersten Schätzungen des Veranstalters gaben die Gäste etwa 60 Prozent des Geldes für Getränke aus, den Rest für Speisen, Merchandising-Artikel wie T-Shirts und Einkäufe im Supermarkt am Eingang zum Festivalgelände. Das Veranstalterunternehmen Seekers Event aus Jena zahle jährlich einen beinahe sechsstelligen Eurobetrag an Gewerbesteuer an die Stadt Saalburg-Ebersdorf, teilte ­Geschäftsführer Rico Tietze mit.

Auch für Unternehmen aus der Region sei das Festival ein Wirtschaftsfaktor. Für die Reinigung des Geländes und die Entsorgung des Müll zahle Seekers einen sechsstelligen Euro-Betrag. Auch Hotels selbst in Hof und Zeulenroda würden von den Buchungen der Besucher und Medienvertreter profitieren. Auch eine Zaunbaufirma aus Chemnitz bekam einen Großauftrag, nannte Uwe Oertel Beispiele.

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