Dritter Platz für den Raniser Schäfer Bernd Angelroth

Ranis  Ergebnisse des Bundeshütens in Ranis stehen fest

Fachkundige Zuschauer beobachten beim Bundeshüten den Prüfungsteil im Weidegehüt, bei dem es darauf ankommt, die Schafe auf einer Fläche zu verteilen, damit diese in Ruhe und gleichmäßig Futter aufnehmen können. 

Fachkundige Zuschauer beobachten beim Bundeshüten den Prüfungsteil im Weidegehüt, bei dem es darauf ankommt, die Schafe auf einer Fläche zu verteilen, damit diese in Ruhe und gleichmäßig Futter aufnehmen können. 

Foto: Martin Lücke

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Der Raniser Schäfer Bernd Angelroth hat beim Bundeshüten der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH) am vergangenen Wochenende in der Burgstadt mit seinen beiden Hunden Mohr und Olli vom Freudenthal den dritten Platz belegt. Angelroth erzielte die Platzierung mit 100.3 Punkten in dem Wettbewerb, den eine Veröffentlichung der AAH wie folgt beschreibt: Die Spritzigkeit der Herde von 350 Merino-Landschafen habe zu spannenden Hütedurchgängen geführt, in denen sowohl der Gehorsam der Hunde und die Erfahrung der Teilnehmer für den entscheidenden Vorteil und Punktegewinne gesorgt hätten.

Auf Platz eins stand am Ende der Hüter Michael Schulze vom Landesverband Sachsen mit 106.9 Punkten, gefolgt von Martin Winz, Landesverband Sachsen-Anhalt, mit 100.8 Punkten. „Ein großer Dank geht an alle Beteiligten aus dem LV Thüringen, an den ausrichtenden Betrieb Agrarprodukte Ludwigshof eG., den Landesschafzuchtverband Thüringen und die Stadt Ranis, vertreten durch den Bürgermeister sowie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr“, heißt es weiter.

Der Bürgermeister von Ranis, Andreas Gliesing (Gewerbeverein) betonte am Wochenende nicht nur die lange Tradition des Berufsstands der Schäfer, sondern auch die Bedeutung für die Pflege der Kulturlandschaft und den Erhalt ökologisch wertvoller Flächen und der biologischen Vielfalt – auch auf den Trockenmagerrasen der Zechsteinriffe des Orlatals.

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