Erdfall am Anger in Pößneck

Pößneck.  Art, Ausmaß und Ursachen der geologischen Störung noch nicht bekannt

In Pößneck gibt es ein neues Erdfall-Problem. Absenkungen am Anger beziehungsweise im Bereich eines Straßenstücks in Höhe der dortigen Gaststätte werden nach einer am Donnerstag erfolgten Öffnung der Verkehrsfläche mit Hohlräumen in Verbindung gebracht.

In Pößneck gibt es ein neues Erdfall-Problem. Absenkungen am Anger beziehungsweise im Bereich eines Straßenstücks in Höhe der dortigen Gaststätte werden nach einer am Donnerstag erfolgten Öffnung der Verkehrsfläche mit Hohlräumen in Verbindung gebracht.

Foto: Marius Koity / OTZ

In Pößneck gibt es ein neues Erdfall-Problem. Absenkungen am Anger beziehungsweise im Bereich eines Straßenstücks in Höhe der dortigen Gaststätte werden nach einer am Donnerstag erfolgten Öffnung der Verkehrsfläche mit Hohlräumen in Verbindung gebracht. Das bestätigte am Freitag der städtische Bauamtsleiter Frank Bachmann auf Nachfrage.

„Schon immer“ Probleme im Bereich des Angers

Über Art, Ausmaß und Ursache der geologischen Störung könne aktuell nur spekuliert werden, hieß es weiter. Fakt sei, dass es im Bereich des Angers „schon immer“ Probleme gegeben habe. „Da gibt es viele Geschichten“, sagte Bachmann.

Schon beim Bau der Straße und der Herstellung des heutigen Parks am Anger für die Landesgartenschau müssen Unregelmäßigkeiten im Untergrund festgestellt worden sein. Denn damals seien stabilisierende Elemente wie Geogitter in den Boden eingebracht worden.

Die Absenkungen seien vor einem halben Jahr festgestellt und seither beobachtet worden. Als nun ein Straßeneinlauf um Zentimeter aus dem Asphalt herausgeragt habe, sei die Straße zur näheren Untersuchung des Falles geöffnet, in der Folge seien die Anwohner informiert und Sperrungen veranlasst worden. Am Montag will man sich mit Hilfe eines Georadars ein genaueres Bild des Problems verschaffen.