Ferienangebot in Pößneck: Einmal wie die alten Römer speisen

Pößneck.  Das Herbstferienprojekt für alle Generationen findet im Pößnecker Stadtmuseum statt.

Oliven – hier als Angebot auf einem Gourmetmarkt – gehörten bei den alten Griechen und Römern zu jeder ordentlichen Mahlzeit.

Oliven – hier als Angebot auf einem Gourmetmarkt – gehörten bei den alten Griechen und Römern zu jeder ordentlichen Mahlzeit.

Foto: Peter Michaelis / Archiv

Was war die Lieblingsspeise der Griechen? Wie schmeckt eine römische Süßigkeit? Und welches Geschirr kam im Altertum auf den Tisch? Solchen Fragen geht das Herbstferienprogramm „Mehr als Brot und Wein“ des Pößnecker Stadtmuseums nach, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ja die ganze Familie vom 26. bis 30. Oktober zum Kennenlernen antiker Ess- und Trinkkulturen einlädt.

So wird an den Projekttagen täglich von 9.30 bis 15 Uhr beispielsweise gemeinsam Speisegeschirr getöpfert, nach antiken Rezepten gekocht und für ein Theaterspiel in historische Gewänder geschlüpft. „Nicht nur Geschirr, auch andere Alltagsgegenstände waren früher aus Ton“, heißt es in der Einladung zu dieser Veranstaltung.

Und der Speiseplan in der Antike sei auch ohne fortschrittliche Lebensmittelchemie vielfältig gewesen – die verschiedenen Gemüse- und Obstarten, Getreide sowie Fisch und Fleisch hätten für die Zubereitung abwechslungsreicher und sättigender Mahlzeiten gereicht.

Sonderausstellung soll entstehen

Doch wie, wo und womit aß man in der Vergangenheit? Auch diesen Fragen sollen die Projektteilnehmer nachgehen, das die Stadt Pößneck gemeinsam mit dem Institut für Altertumswissenschaften der Universität Jena realisiert. Ergebnisse der Projektwoche sollen in eine Sonderausstellung namens „Brot, Bier und Wein – Esskultur von der Antike bis heute“ einfließen.

Die Teilnahme an diesem vom Bund geförderten Herbstferienprogramm ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmer ist allerdings begrenzt. Es ist eine Voranmeldung im Stadtmuseum per E-Mail an oder in der Stadtinformation, Telefon 03647/41 22 95, notwendig.