Grundschule Krölpa erlebt spannende Kinderliteraturtage

Krölpa  Bei der nunmehr 12. Auflage der Veranstaltung werden Mäuse zu Leseratten und Grundschüler zu Autoren und Erzählern ihrer eigenen Geschichten.

Viertklässler der Grundschule Krölpa stürzen sich im Rahmen eines zu den Literaturtagen passenden Musical-Theaterstücks wissbegierig auf Bücher.

Viertklässler der Grundschule Krölpa stürzen sich im Rahmen eines zu den Literaturtagen passenden Musical-Theaterstücks wissbegierig auf Bücher.

Foto: Martin Lücke

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Selbst das Rahmenprogramm der 12. Kinderliteraturtage der Grundschule Krölpa am Mittwoch ließ keinen Zweifel daran, welche Bedeutung dem Lesen in der Schule zukommt. Da stand ein Viertklässler als gebildete Leseratte auf der Bühne und klärte eine Schar lernwilliger Mäuse über den Wert der Bücher auf: „Euch fehlt es an Bildung“, stellte die Ratte fest und nach einigem hin und her und einem mit Bücherwissen befeuerten Sieg über einen Kater lautete das einleuchtende Fazit: „Auf geistige Größe kommt es an.“ Davon schien es an diesem Nachmittag in der Pinsenberghalle ausreichend zu geben, denn wenige Minuten später trugen die Gewinner des diesjährigen Schreibwettbewerbs ihre Siegertexte zum Thema „Jeder ist ein bisschen anders“ vor dem Publikum vor. Aus circa 150 Texten hatte Jessika Bechler vom Lese-Zeichen e.V. vier Sieger ausgewählt. Gemeinsam mit der Gemeinde hat der Verein die Kinderliteraturtage mitorganisiert, die von Kreissparkasse und Firmen der Region gesponsort werden.

Die Sieger 2019 sind: in der ersten Klasse Amidahla Sahmel, in der zweiten Klasse Bosse Vorsatz, in der dritten Klasse Lian Richter und in der vierten Klasse Felix Scholz. Schüler aus zwei Grundschulen nahmen teil. „Es muss eine schöne Botschaft rüberkommen“, beschrieb Jessika Bechler den Auswahlansatz.

Laut Schulleiterin Sabine Hähnel ist das Lesen als Kompetenz fächerübergreifend von Bedeutung. In der Schule vermittele man dies nach dem Prinzip „Lesen durch schreiben“. Am Montag seien im Rahmen eines Lesefestes die besten Leser der einzelnen Klassen delegiert worden, um zu zeigen, was sie können. Besonders beeindruckt habe dabei ein Erstklässler, der bereits vier kleine Bücher geschrieben habe. „Er schreibt es in lautlich richtiger Schrift auf und seine Mutter tippt es ab“, so ­Sabine Hähnel.

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