In Peuschen sind die Häuslebauer am Werk

Peuschen.  Eine Streuobstwiese ließ die Gemeinde am östlichen Rand des Baugebiets „Wohnen am Dietrichsberg“ entstehen.

Frisch gepflanzte Obstbäume und im Hintergrund ist die Grundsteinplatte des ersten Einfamilienhauses im Peuschener Baugebiet „Wohnen am Dietrichsberg“ zu sehen.

Frisch gepflanzte Obstbäume und im Hintergrund ist die Grundsteinplatte des ersten Einfamilienhauses im Peuschener Baugebiet „Wohnen am Dietrichsberg“ zu sehen.

Foto: Marcus Cislak

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Auf dem Land zu bauen ist noch bezahlbar: Vielerorts entstehen Baugebiete, so auch in Peuschen. Auf dem vollständig erschlossenen Feld ist seit Kurzem das erste Fundament eines Einfamilienhauses zu sehen. „Kurz vor Weihnachten“, so berichtet Stefan Fröhlich, Bürgermeister der Gemeinde, „ging es los, innerhalb von zwei Wochen ist schon viel passiert im Baugebiet Wohnen Am Dietrichsberg.“ Er glaubt, dass es in diesem Jahr schon fertig sein wird.

Ein Wernburger Paar entschloss sich offenbar, sich in Peuschen niederzulassen. „Die Interessenten kommen aus der Umgebung“, bestätigt Fröhlich und ist froh über die Nachfrage nach den Bauplätzen. Von den insgesamt fünf Grundstücken Am Dietrichsberg sind zwei verkauft, zwei vergeben und noch eins übrig. Jeweils mindestens 1000 Quadratmeter groß sind die Baugründe. Als vergleichsweise günstig beschreibt Fröhlich die Preise: pro Quadratmeter 39 Euro.

Streuobstwiese fand im Peuschener Baugebiet auch noch Platz

Am östlichen Rand sind auch neun frisch gepflanzte Streuobstgehölze zu entdecken. Es sind unter anderem Kirsch- und Apfelbäume, wie auf den kleinen Schildchen zu lesen ist. „Die Ausgleichspflanzungen waren eine Auflage bei der Entwicklung des Bebauungsplans“, erklärt er. Seit mehr als 25 Jahren werde das Baugebiet erschlossen.

Grundstücksgrößen wurden angepasst

Bis vor zwei Jahren konnte das Projekt noch immer nicht vollständig abgeschlossen werden, der Privatinvestor sei insolvent. Im Sommer 2017 kaufte die Gemeinde die Wiese. Im nächsten Schritt legte man dem Landratsamt einen zeitgemäßeren Entwurf vor und bekam grünes Licht. Waren zunächst 13 Grundstücke für 53 Wohneinheiten geplant gewesen, passten die Planer dies an die heutigen Wünsche der Häuslebauer an. Fröhlich: „Wenn man aufs Land zieht, will man auch Platz.“

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