Innenraumsanierung der Kirche in Keila ist abgeschlossen

Keila  Im Juni des vergangenen Jahres hatten die Arbeiten in Keila begonnen. Ausgelagertes Altarbild wird wieder seinen Platz im Gotteshaus finden

Nach der Sanierung ist der Innenraum der Kirche in Keila nun heller und freundlicher

Nach der Sanierung ist der Innenraum der Kirche in Keila nun heller und freundlicher

Foto: Ulrich Schulze-Könitzer

Die Innenraumsanierung der Kirche in Keila ist zum Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen worden. „Es ist wirklich toll geworden. Man geht gerne in die Kirche und saugt das auf. Die Farbensind super abgestimmt, das ist den Restauratoren wirklich gut gelungen“, zeigt sich Ulrich Schulze-Könitzer, Mitglied des Gemeindekirchenrates und Verantwortlicher für die Baumaßnahmen rund um das Gotteshaus, begeistert.

Im Juni des vergangenen Jahres wurde mit den Arbeiten in der Kirche begonnen, durch die der Innenraum insgesamt heller und freundlicher werden sollte. Im Zuge der Maßnahme wurde unter anderem im Chor die schadhafte großmustrige grün-weiße Schablonierung aus dem 19. Jahrhundert gesichert und ergänzt und der Kanzelaltar mit einem neuen Anstrich versehen. Im Langhaus wurde etwa die rötlich-beige Fassung der Empore überarbeitet und eine abgetönte weiße Farbschicht angebracht, ebenso wurden Arbeiten an der Decke vorgenommen.

Die Neugestaltung kostete rund 43.000 Euro und wurde aus Mitteln des Baulastenfonds der Landeskirche, der Oberen und Unteren Denkmalschutzbehörde, der Sparkassenstiftung sowie aus Lottomitteln in Höhe von 5000 Euro finanziert.

Festgottesdienst wird nicht vor Mitte des Jahres gefeiert

Die Fertigstellung der Innenraumsanierung der Kirche soll mit einem Festgottesdienst gefeiert werden. War dieser zunächst in diesem Jahr zwischen Ostern und Pfingsten angedacht, habe man sich im Gemeindekirchenrat darauf verständigt, den Gottesdienst nun zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. „Das wird sich sicher noch bis Mitte des Jahres hinziehen. Erst mal müssen wir die Corona-Pandemie überstehen. Wenn man feiern will, braucht man ja auch Gäste. Und wir wollen dann schon richtig feiern“, sagt Ulrich Schulze-Könitzer.

Noch in diesem Jahr soll außerdem das derzeit noch ausgelagerte Altarbild, welches die Kreuzigung Jesu zeigt, wieder im Gotteshaus in Keila aufgehängt werden. Das Gemälde des Schleizer Kunstmalers Paul Keil aus dem Jahr 1605 ist seit 2007 in einem Depot der evangelischen Kirche in Eisenach untergebracht. Bevor es wieder seinen Platz in der Kirche finden wird, werde das Bild noch gereinigt, so Ulrich Schulze-Könitzer.