Jagd kann weiter stattfinden im Saale-Orla-Kreis

Schleiz.  Kaum Einschränkungen im Saale-Orla-Kreis. Reduzierung des Wildschweinbestandes wegen Afrikanischer Schweinepest besonders wichtig

Drückjagd in Thüringen

Drückjagd in Thüringen

Foto: Sabine Brandt

„Das Jagdgeschehen im Saale-Orla-Kreis ist aktuell wichtiger denn je und kann trotz der neuen Regelungen zum Infektionsschutz weiter stattfinden“, erklärt Jürgen Hauck, erster Beigeordneter des Landrates und Leiter des Fachbereichs Ordnung, Gesundheit, Umwelt im Landratsamt. Es gibt seitens der Kreisbehörde aktuell keine Absagen für das Jagdgeschehen im Saale-Orla-Kreis. „Im Gegenteil. Die Jagd, insbesondere auf Wildschweine, darf jetzt keinesfalls eingeschränkt werden“, erklärt Christian Herrgott, Beigeordneter des Landrates, der selbst auch Jäger ist, mit Verweis auf die drohende Gefahr eines Übergreifens der Afrikanischen Schweinepest auf Thüringen. Wichtig sei hier zum einen die weitere Reduzierung des Wildschweinbestandes, zum anderen ein dabei stattfindendes Monitoring, das wichtige Informationen liefere, weist der Fachdienst Veterinär/Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes hin.

„Es ist kein Problem, bei der Jagd die nötigen Abstände einzuhalten und bei Besprechungen Masken zu tragen. Lediglich das Essen danach kann nicht wie sonst gemeinsam stattfinden“, so Christian Herrgott.

Erste Anfragen, ob die Jagd in der Region weiter stattfinden kann, hatte es bereits am Bürgertelefon des Landratsamtes gegeben. Schließlich sind im Saale-Orla-Kreis auch Übernachtungen von Jägern in Thüringer Hotels und Pensionen zu jagdlichen Zwecken möglich, wie der Leiter des Pandemie-Stabs des Landratsamtes, Amtsarzt Torsten Bossert, mitteilt.