Kommentar: Helden des Alltags

Marcus Cislak über die nervige, aber sinnvolle Atemmaske

Marcus Cislak

Marcus Cislak

Foto: Marius Loity

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Das habe ich mir bislang auch noch nicht erträumt: Seit meinem Besuch in der ambulanten Pflegeeinrichtung bin jetzt stolzer Besitzer einer Atemmaske, die ich freundlicherweise überreicht bekam. Sie dient dem Schutz aller.

Und was soll ich sagen? Man atmetet schwerer darunter, muss lauter sprechen und der nach unten gerichtete Blick auf meinen Notizblock ist eingeschränkt. Das nervte mich schon nach wenigen Minuten und doch ist es zwingend notwendig.

Was man unter normalen Umständen vielleicht noch aus OP-Sälen kennt, gehört mittlerweile zum alltäglichen Bild auf den Straßen und Plätzen. Mit einer solchen Maske zu leben, zu arbeiten ist nicht besonders angenehm. Landauf, landab sind unter anderem auch Pflegekräfte mit diesen Schutzvorrichtungen täglich stundenlang bekleidet. Das verdient meinen vollsten Respekt und Anerkennung.

Ihr, die da draußen Dienst an hilfsbedürftigen Menschen vollbringt, seid die wahren Helden des Alltags. Haltet weiter durch, bleibt gesund, denn es gibt eine Welt nach dieser Corona-Krise.

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