Kreativität von Groß und Klein in Pößneck belohnt

Pößneck.  Der Pößnecker Adventsmarkt der Vereine lockte viele Besucher in die Innenstadt

Die Fichtenholzkerzen in unterschiedlicher Größe an der Bude des Carnevalclubs Schlettwein hatten großen  Zuspruch.

Die Fichtenholzkerzen in unterschiedlicher Größe an der Bude des Carnevalclubs Schlettwein hatten großen Zuspruch.

Foto: Theresa Wahl

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Über zu wenig Arbeit kann sich der Weihnachtsmann in den kommenden Wochen nicht beschweren. „Ich habe viele Wunschzettel bekommen. Die muss ich in den nächsten Tagen alle abarbeiten“, berichtete der Rauschebart nach seinen Sprechstunden auf dem Pößnecker Adventmarkt der Vereine. Viele Kinder kamen bei dem Mann in Rot vorbei, um ihre Liste mit Wünschen abzugeben. „In den vergangen Jahren wurde sich viel Elektronisches gewünscht, dieses Jahr geht es wieder mehr zurück auf das konventionelle Spielzeug“, erklärte der Weihnachtmann. Neben seiner Sprechstunde war er auch an beiden Tagen auf dem Marktplatz und der Fußgängerzone unterwegs, um den Kindern die Vorweihnachtszeit mit Schokolade zu versüßen. Als Dank gab es Gedichte und Lieder von den Kleinen zu hören, auch wenn sie manchmal ob der Aufregung den Weihnachtsmann persönlich zu treffen, bei ihrem Vortrag ein wenig Hilfe von den Eltern brauchten.

Doch nicht nur für die Jüngsten lohnte sich ein Ausflug auf den Adventsmarkt, sondern auch für Eltern und Großeltern wurde einiges an den Ständen auf dem Marktplatz und der Fußgängerzone geboten. Duftkerzen, Seifen, Peeling oder Backmischungen mit Rezept konnten am Stand des Freizeitzentrums Pößneck mitgenommen werden. „Das wurde alles in den letzten vier Wochen selbst gebastelt von Mitarbeitern, Bundesfreiwilligendienstlern und Praktikanten“, sagte Juliane Riemann, Leiterin des Freizeitzentrums. Die Mühe wurde belohnt, denn viele der handgemachten Artikel wechselten den Besitzer und wurden mit nach Hause genommen. Auch die handgeschliffenen Fichtenholzkerzen in unterschiedlicher Größe an der Bude des Carnevalclubs Schlettwein erfreuten sich über viel Zuspruch. Familie Stupe hatte diese in Handarbeit gefertigt, die Funkengarde des Vereins anschließend mit weihnachtlicher Deko verziert. „Die Kerzen kommen gut an. Die Leute schätzen Handgemachtes“, freute sich Manuela Stupe. Kreativität wurde nicht nur bei den Basteleien belohnt, sondern auch bei den Heißgetränken. Die Pößnecker Feuerzangenbowle am Stand des Vereins Pößneck attraktiver nach dem Geheimrezept von Frank Mylius wanderte Tasse um Tasse über den Tresen. Nicht wenige waren nach einem Becher auf den Geschmack gekommen und kamen gleich noch einmal zum Nachfüllen wieder. „Das schmeckt super“, war nicht nur einmal zu hören. „Am Samstag haben wir 40 Liter verkauft und auch heute geht die Feuerzangenbowle wieder gut“, sagte Frank Mylius zufrieden mit dem Absatz. Ähnliches konnte vom Stand des Pößnecker Tischkegelvereins berichtet werden. „Am Freitag zur Glühweinmeile hatten wir um 20 Uhr nichts mehr. Und auch Samstag und Sonntag ging der Glühwein gut. Das liegt sicher auch daran, dass das Wetter dieses Jahr gepasst hat“, resümierte Rainer Radig.

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