Lkw verliert 100 Liter Diesel auf dem Parkplatz Rodaborn

Triptis.  Triptiser Feuerwehr mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort

Die Kameraden der Feuerwehr Triptis füllten den Diesel in Fässer um.

Die Kameraden der Feuerwehr Triptis füllten den Diesel in Fässer um.

Foto: Feuerwehr Triptis

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Die Folgen eines defekten Lkw-Tanks haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Triptis am Freitagmorgen für mehrere Stunden beschäftigt. Gegen 7 Uhr ging der Alarm bei den Brandschützern ein, die zum Parkplatz Rodaborn an der Autobahn 9 ausrückten. Dort befand sich ein Laster, aus dessen Tank größere Mengen Diesel ausliefen.

Loch in Tank geschlagen

Der Lkw, der in Richtung Berlin auf der Autobahn unterwegs war, sei an der Anschlussstelle Triptis über einen unbekannten Gegenstand gefahren, durch den ein Loch in den Tank geschlagen wurde, berichtete der Triptiser Stadtbrandmeister Uwe Eitner. Der Fahrer habe den Schaden bemerkt, durch den Diesel aus dem Tank auslief, und sei sofort auf den Parkplatz gefahren.

Dort habe er sich sehr vorbildlich verhalten. „Er hat gleich gute Maßnahmen getroffen. Er war selber mal Feuerwehrmann und konnte sich erinnern, was zu tun ist. Er hat den Gully abgedeckt, dass dort keine größeren Mengen Diesel reinlaufen“, sagte der Stadtbrandmeister weiter.

Ölbindemittel aufgetragen

Rund 100 Liter des Kraftstoffes breiteten sich jedoch auf dem Parkplatz aus, so dass dieser großflächig gereinigt werden musste. „Wir haben auf 150 Metern Länge und sechs Metern Breite Ölbindemittel aufgetragen“, gibt Uwe Eitner an. Zudem musste der restliche Diesel im Tank aufgefangen beziehungsweise abgepumpt und in Fässer umgefüllt werden.

Die Triptiser Feuerwehr war mit 20 Kameraden und fünf Fahrzeugen vor Ort und konnte den Einsatz nach rund drei Stunden beenden.

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