Meine Meinung: Der Versuch der Gemeinde Rosendorf war es wert

Peter Cissek

Peter Cissek

Foto: Andrea Cissek

Peter Cissek zum gescheiterten Haltestellenhäuschen-Verkauf.

Der Neubau der barrierefreien Bushaltestelle bei Rosendorf werde etwa 120.000 Euro kosten und zum größten Teil gefördert. Geplant sei eine Querung zur anderen Straßenseite, auf der kein Wartehäuschen geplant ist. Wie schön wäre es da, wenn der Verkauf des alten Fachwerkwartehäuschens etwas Geld in die Gemeindekasse gebracht hätte. Der erhoffte Verkaufserlös war zwar als Anteil für den Bau des Spielplatzes gedacht, er hätte aber indirekt den Haushalt entlastet.

Nun kann man darüber diskutieren, ob es sich um eine Schnapsidee handelte, das Ende der 90er-Jahre errichtete Wartehäuschen gegen Höchstgebot verkaufen zu wollen. Klar gibt es Leute, die es als Unterstellmöglichkeit für Gartengeräte benötigen. Doch da gibt es im Baumarkt, wenn auch nicht so schöne, aber neuartige Blechhäuschen als Bausatz. Das Wartehäuschen in Rosendorf hätte der Erwerber vorsichtig auseinanderbauen, abtransportieren und auf dem eigenen Grundstück aufbauen müssen.

Der Versuch war es aber wert. Vielleicht findet sich doch noch jemand, der das Häuschen für „’n Appel und ‘n Ei“ erwirbt.

Kein Gebot fürs Buswartehäuschen