Meine Meinung: In Erfurt Gehör gefunden

Martin Schöne über den offenen Brief zur NHJ

Martin Schöne

Martin Schöne

Foto: Marco Kneise

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Es ist schon erstaunlich, was der Grünen Jugend und der Linksjugend dieses Landkreises da gelungen ist. Ein offener Brief an drei Minister und die Stadt und binnen vergleichsweise kurzer Zeit finden sich der Thüringer Innenminister und der Justizminister des Freistaates in Pößneck ein, um mit den Verfassern über die Lage zu sprechen. Das hat sicherlich mit der außerordentlichen Brisanz des Themas zu tun. Rechtsextreme Bestrebungen sollten nie auf die leichte Schulter genommen werden, schon gar nicht bei besonders jungen Menschen. Angriffen, Drohungen und verfassungs- und ausländerfeindlichen Straftaten gilt es, sich konsequent entgegenzustemmen. Davon abgesehen ist es aus meiner Sicht aber dennoch beinahe ein Lehrstück erfolgreicher politischer Kommunikation, so zielgerichtet in Erfurt Aufmerksamkeit zu wecken. Wir werden sehen, welchen Effekt das nach sich zieht.

Angesicht der doch ein Stück weit erstaunlichen Wirkung des Schreibens, war ich etwas überrascht, dass das Treffen im Alternativen Freiraum in Pößneck dann zunächst recht planlos wirkte. Der Austausch startete etwas holprig und so richtig schien keiner zu wissen, wie der Ablauf gedacht war. Dennoch kam dann rasch ein offenes Gespräch in Gang.

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