Meine Meinung: Nicht nur hoch hinaus

Martin Schöne über Fahrstühle

Martin Schöne.

Martin Schöne.

Foto: Marco Kneise

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So ein Fahrstuhl ist eine feine Sache, nicht nur für Menschen jenseits des Renteneintrittsalters. Mehr als einmal war ich sehr dankbar, im Rahmen eines Umzugs – dem eigenen oder bei der Unterstützung von Freunden – vor Ort ein solches Hilfsmittel festzustellen. Es sind einfach zwei verschiedene Welten, die tropfende Waschmaschine allein mit Körperkraft in den fünften Stock zu hieven, oder sie elegant und ohne Schweißausbruch in den Aufzug zu schieben und beim Weg nach oben unbeschwert eine Melodie zu pfeifen.

Fahrstühle erlauben uns nicht nur, hoch hinaus zu fahren. Ganz im Gegenteil. Laut der Internetseite www.guinnessworldrecords.com kann man die Fahrstuhlfahrt mit der längsten zurückgelegten Strecke nicht etwa im höchsten Gebäude des Planeten, dem Burj Khalifa in Dubai, erleben, sondern in der tiefsten Mine der Erde. Die Mponeng Goldmine in Südafrika reicht bis zu vier Kilometer in die Tiefe und ein Fahrstuhl dort bewältige in einer einzelnen nur dreiminütigen Abfahrt gleich satte 2283 Meter. Das übertreffe den höchsten Fahrstuhl im Burj Khalifa um das viereinhalbfache. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1986 befördere der Fahrstuhl täglich bis zu 4000 Arbeiter mit Geschwindigkeiten von bis zu 64 Kilometern pro Stunde.

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