Meine Meinung: Wissen, was man hat

Theresa Wahl über den Braten zu Weihnachten.

Theresa Wahl 

Theresa Wahl 

Foto: Andreas Wetzel

Gerade mal noch 59 Tage und schon ist wieder Heiligabend. Lebkuchen, Spekulatius und Schokoladenweihnachtsmänner haben schon im September Einzug in die Läden gehalten, zu einem Zeitpunkt, an dem für viele das Fest eher noch in der Ferne war. Doch die Feiertage rücken immer näher und so langsam müssen sich dann doch Gedanken gemacht werden, was zu Weihnachten auf den Tisch kommen soll.

Fällt bei den meisten Familien an Heiligabend das Festmahl noch kleiner aus und es gibt traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat, wird spätestens am ersten Weihnachtsfeiertag der Braten aufgetischt. Hase, Wild oder doch die klassische Gans – Möglichkeiten gibt es viele.

Wer gutes Fleisch haben will, sollte sich frühzeitig kümmern. Die ersten Bestellungen gingen auch schon im Landwirtschaftsbetrieb der Familie Hirsch, die Freilandgänse in Oettersdorf hält, ein. In den kommenden Wochen wird bei ihnen das Telefon noch häufiger klingeln, um eines der Tiere zu ergattern. Dafür sind die Käufer auch gerne bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, denn das Kilo Gans kostet rund 13 Euro. Am Ende ein nicht gerade billiger Schmaus, aber Qualität hat seinen Preis. Und dann doch lieber ein paar Euro mehr bezahlt und dafür etwas Ordentliches haben, als eine Gans, bei der man am Ende nicht mal genau weiß, wo sie tatsächlich hergekommen ist.