Neue Asphaltdecke auf der Theure eingebaut

Lausnitz bei Neustadt/Kolba.  Am Freitagmittag soll die B 281 in dem Bereich wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein

Baustelle Theure. Deckeneinbau auf der B 281 zwischen Lausnitz und Kolba

Baustelle Theure. Deckeneinbau auf der B 281 zwischen Lausnitz und Kolba

Foto: Marcus Cislak

1700 Tonnen Asphalt, die 22 Lastkraftwagen für 1,6 Kilometer Bundesstraße, wurden am Samstag auf der Theure zwischen den Abzweigen Harrasmühle in Lausnitz und Krobitz in Kolba verbaut. „Das ist ein großer logistischer Aufwand“, sagte am Samstagmorgen der Bauleiter der bauausführenden Firma Streicher, Christian Peukert. Die Vollsperrung des Abschnitts auf der B 281, die seit Freitagabend galt, wurde planmäßig am Sonntagmittag wieder aufgehoben.

Die vier Zentimeter hohe Deckschicht trugen ab halb acht 15 Mitarbeiter Meter für Meter mit schweren Maschinen auf, Walzen waren im Einsatz. Lastwagen regionaler Transportunternehmen, randvoll mit dem heißen Gemisch, zusammengerührt in Maua bei Jena, standen Schlange, um ihre Fracht auf die Tragschicht aufzuschütten. Auch der Übergang zwischen der dreispurigen Ausbaustrecke auf Höhe von Lausnitz zur zweispurigen Fahrbahn wurde geglättet. Die Kurve wurde angeglichen, so Peukert.

Etwa die Hälfte des aufgetragenen Asphalts ist eine besondere Komposition, die geräuschreduzierend wirkt. Sie ist nun im Bereich der Bebauung von Kolba zu finden. Der Bauleiter erklärt das Prinzip des lärmarmen Asphalts so: „Die Luft an den Reifen wird bei Berührung mit der Fahrbahn eingequetscht und entweicht knallend. In dem Asphalt sind jetzt mehr Hohlräume, wodurch die Luft besser entweichen kann.“

Mit den Maßnahmen vom Wochenende sind die insgesamt vier Wochen andauernden Bauarbeiten an der Theure zum Großteil abgeschlossen. In dieser Woche werden Leitpfosten gestellt, Bankette modelliert und Übergänge zu den Zuwegungen hergestellt, Übergänge verfugt, Straßenmarkierungen aufgetragen. Bei Tag wird unter halbseitiger Sperrung noch ein paar Tage gearbeitet. Die Bauampeln regeln in der Zeit den Verkehr auf der Bundesstraße. Damit werden die Autofahrer noch ein wenig auf die Geduldsprobe gestellt. Denn zu den Stoßzeiten am Morgen und Nachmittag ist wieder mit erhöhter Staugefahr zu rechnen. Die vollständige Freigabe der Strecke sei für kommenden Freitagmittag avisiert, so der Bauleiter.