Neue Rolle für den Teich am Pößnecker Freibad

Pößneck.  Was gibt es Neues zum Bad am Wald in Pößneck? Andreas Dreißel, Geschäftsführer der bäderbetreibenden Stadtmarketinggesellschaft, antwortet.

Abtauchen im Bad am Wald in Pößneck – das dauert noch eine Weile.

Abtauchen im Bad am Wald in Pößneck – das dauert noch eine Weile.

Foto: Archivfoto: Peter Cissek

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Was gibt es Neues zum Bad am Wald? „Zumindest nichts Spektakuläres“, antwortet Andreas Dreißel, Geschäftsführer der bäderbetreibenden Pößnecker Stadtmarketinggesellschaft, auf Anfrage.

Die beauftragte Fachplanungsgesellschaft Bauconzept aus Lichtenstein/Sa. arbeite an den verschiedensten Unterlagen. Zwischendurch seien Vermessungen erfolgt und der Boden begutachtet worden, um die möglichen Überraschungen in diesem Bereich zumindest zu reduzieren.

Eine größere Änderung der bisherigen Pläne beziehe sich nicht direkt auf das Freibad, sondern die Entwässerung, die gemeinsam mit dem Zweckverband Wasser und Abwasser Orla gebaut werden sollte. „Was wir vorhatten, ist wegen der Baupreisentwicklung nicht mehr zu bezahlen, so dass wir andere, günstigere Lösungen prüfen“, erklärte Dreißel.

So soll das Abwasser nicht mehr über einen erst zu bauenden Kanal in die Waldstraße und dann weiter zur zentralen Kläranlage geleitet, sondern auf dem Gelände des Freibades aufbereitet werden. Das gereinigte Wasser soll schließlich den Teich zwischen Bad und Kleingartenanlage am Wald speisen.

Hierfür müsse man sich wiederum mit den Details des Weihers auseinandersetzen. Die geplante technische Lösung soll auf seine Aufnahmefähigkeit sowohl im besten, als auch im schlimmsten Fall ausgerichtet werden. Der Teich gehört praktischerweise der Stadtmarketinggesellschaft. Ob er im Hinblick auf seine künftige Nutzung ertüchtigt werden muss, werde sich zeigen.

Das Nichtschwimmerbecken ist in Ordnung

Und was ist mit der Wasserversorgung? „Die vorhandene Leitung ist noch gut genug, wir brauchen nicht zwangsläufig eine neue“, antwortete Dreißel. Anfang März werde man vielleicht soweit sein, um konkreter zu wissen, wann was passiert. Dann werde auch klarer sein, was der künftige Badespaß kostet.

Im Zuge der Sanierung sollen, zur Erinnerung, die Wasserfläche und das Fassungsvermögen des Schwimmerbeckens mehr als halbiert werden. Das künftige, durchgehend 1,80 Meter tiefe Edelstahlbecken werde fünfzehn Meter breit sein und über zwei 50-Meter- sowie vier 25-Meter-Bahnen verfügen.

Zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken soll ein Schlamm- und Schwallwasserbehälter eingeordnet werden. Das Nichtschwimmerbecken sei in einem so guten Zustand, so dass größere Arbeiten nicht notwendig seien.

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