Oppurger Schüler präsentieren ihr Pößnecker Ausweich-Domizil

Pößneck/Oppurg.  Zum Schnuppertag der Regelschule Oppurg streifen viele Interessierte durch die Gänge am Pößnecker Ausweichquartier an der Wohlfarthstraße.

Zum Schnuppertag am Ausweichort in Pößneck laufen die Gäste durch die bunten Flure.

Zum Schnuppertag am Ausweichort in Pößneck laufen die Gäste durch die bunten Flure.

Foto: Foto: Marcus Cislak

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Mit einem Schnuppertag stellte sich am Mittwochnachmittag die Regelschule Oppurg, die wegen der Sanierungsarbeiten am Gebäude Räumlichkeiten auf dem Landratsamtsgelände in der Pößnecker Wohlfarthstraße bezogen hat, erstmals der Öffentlichkeit vor. Auf den zwei Etagen haben sich die Lehrer und Schüler den Gegebenheiten angepasst und die Wände zum Beispiel mit allerlei Schülerkunstwerken dekoriert.

Sitzgruppen im Hof, Sonnenschutz in den Zimmern und ein geschlossener, weil in vielerlei Hinsicht untragbarer Aufenthaltsraum: Der im Oktober neugegründete Schulförderverein hat bereits mit Hilfe der Elternsprecher jede Menge durchsetzen und bewegen können.

Vereinsvorsitzende Sabine Stiemert berichtet stolz, dass man bislang 24 Mitglieder habe. Es hapere noch ein wenig an der Technik in der Wohlfarthstraße. Künftig will man sich deshalb um eine Medienstation kümmern, also ein Beamer. Das heißt der Förderverein will Fördergelder akquirieren und Anträge stellen.

Gut eingelebt in Pößneck

„Der Übergang von Oppurg nach Pößneck gestaltete sich nicht ganz einfach, aber wir haben es ganz gut gemangt“, sind sich Elternsprecherin Heike Frömming und Lehrerin Sandra Geithner einig. Über kleinere technische Macken könne man sich schon mal beschweren, aber die Schüler hätten sich sehr schnell eingelebt, ist Geithner stolz auf die gemeinsamen Anstrengungen des vergangenen halben Jahres. Zuckerwatte, Sportstationen, Sprachen, Experimentierstationen, Quiz und Informationsstände zeigen das lebendige Leben an der Schule.

Max zum Beispiel hat seine eigene 3D-Druck-Anlage aufgebaut und zeigt in Aktion, was er damit alles so anstellen kann: „Bieröffner, Fahrradersatzteile, Spielzeug und Vasen“, zählt er ein paar Beispiele auf. Der technikaffine Junge zieht so einige Blicke auf sich. „Das ist ja cool“, meint ein Vater erstaunt, als er die kleinen Kunststoffteile betrachtet und der Maschine bei ihrem Werk betrachtet.

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