Orlatal: Wasserzweckverband nimmt Kredit über 2 Millionen Euro auf

Neustadt.  Für 2022 wird zudem eine Gebührenerhöhung prognostiziert.

Der Zweckverband tagt öffentlich im Augustinersaal in Neustadt.

Der Zweckverband tagt öffentlich im Augustinersaal in Neustadt.

Foto: Marcus Cislak

Der Zweckverband Wasser und Abwasser Orla lud am Dienstagabend in den Neustädter Augustinersaal zur öffentlichen Verbandsversammlung. In der halbstündigen Sitzung beschlossen die 24 anwesenden und stimmberechtigten Bürgermeister aus dem Verbreitungsgebiet den Haushalt für das kommende Wirtschaftsjahr und die Planungen bis 2025.

Um sinkende Einnahmen durch Gebühren, die im demografischen Wandel im ländlichen Raum begründet sind, und steigende Ausgaben, wie Personal- und Baukosten für Vorhaben, abfedern zu können, billigten die Verbandsräte damit auch ein Darlehen über zwei Millionen Euro. Das splittet sich auf in den Bereich Trinkwasser mit 300.000 Euro und 1,7 Millionen Euro für den Abwasserbereich.

Im kommenden Jahr sind große Investitionen im Centbaumweg in Neustadt geplant, in Kleindembach und in Wernburg.

In der Sitzung wurde betont, dass die jetzigen Haushaltsplanungen noch auf dem alten, derzeit noch geltenden Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) beruhen. Das neue werde noch bis Mitte nächsten Jahres erarbeitet.

Es sei zu erwarten, dass mit dem den neuen Gesetzlichkeiten angepassten ABK etliche Millionen Euro an Mehrkosten auf den ZWA und damit auf die Gebührenzahler zukommen. Blickt man auf das Jahr 2022, werde man mit dem heutigen Stand nicht umhinkommen, die Gebühren für die Bürger im Verbandsgebiet zu erhöhen, war weiter zu hören.