OSK-Kiefer erweitert Produktionsfläche in Oppurg

Oppurg.  In den Werkshallen im Gewerbegebiet Oppurg werden die Oberflächen von Metallteilen kugelgestrahlt.

Geschäftsführer Andreas Lau: Im Hintergrund wird im Gewerbegebiet Oppurg die neue Halle gebaut.

Geschäftsführer Andreas Lau: Im Hintergrund wird im Gewerbegebiet Oppurg die neue Halle gebaut.

Foto: Marcus Cislak

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Im Gewerbegebiet Oppurg entsteht derzeit auf dem Gelände des Lohndienstleisters OSK-Kiefer GmbH eine neue Halle. Die beiden Gesellschafter, die deutschlandweit sechs Standorte besitzen, lassen mit Hilfe von regionalen Bauunternehmen aus Pößneck und Oppurg die Produktionsfläche um 450 Quadratmeter anwachsen.

Fertigstellung in Oppurg ist Ende März geplant

Am wirtschaftlich selbstständigen Oppurger Sitz wurde Ende 2019 angefangen zu bauen, avisiert sei die Fertigstellung des Anbaus Ende März. „Im April könnten die ersten Maschinen aufgebaut werden“, sagt Geschäftsführer Andreas Lau. Die neue Halle misst 15 mal 30 Meter, bei einer Höhe von etwa fünf Metern.

In den Hallen von OSK werden Metallteile kugelgestrahlt. Das heißt die 26 Angestellten und Leiharbeiter bedienen Anlagen, die die metallenen Objekte per Druckluft oder Schleuderrad mit winzigen Kügelchen beschießen. „Damit erhöht sich die Haltbarkeit der Metallstücke“, erklärt Andreas Lau und ergänzt: „Wir bekommen zum Beispiel von unseren Kunden Getriebeteile für die Automobilindustrie geliefert, die von uns bearbeitet werden und anschließend wieder abgeholt werden zur Weiterverarbeitung.“

Zwei Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr

Der Geschäftsführer zeigt sich zufrieden mit dem Umsatz im vergangenen Jahr. Diesen beziffert er auf über zwei Millionen Euro. „Die Auftragsbücher sind derzeit gut gefüllt“, meint er. Das es dem Unternehmen gut gehe, zeige die Erweiterung der Produktionsfläche. „Wir wollen unseren Umsatz weiter steigern“, gibt der Geschäftsführer das Ziel für dieses Jahr vor.

OSK-Kiefer siedelte sich am Standort Oppurg im Jahr 1995 an. Andreas Lau fing 2006 in Oppurg an zu arbeiten. Der Diplomingenieur, gebürtig aus Mecklenburg-Vorpommern, übernahm 2012 die Leitung des Geschäfts.

1984 wurde in der Gemeinde Malsch (Baden-Württemberg) der erste Standort gegründet, 1986 folgten Petershausen in Bayern, Oppurg und 2001 Oberhausen. Seit 2008 existiert ein weiterer Sitz in Wernau (Baden-Württemberg) und jüngst auch in Celle (Niedersachsen). Der Standort wurde dort 2012 gegründet.

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