Peter Cissek kommentiert: Fehlt noch das Wattwandern

Über das Abfischen am Plothener Hausteich

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Die Fisch- und Wildwochen locken alle Jahre wieder im Herbst Kurzurlauber in die Thüringer Wanderregion „Land der Tausend Teiche“. Es gibt in unmittelbarer Nähe mindestens zehn ausgeschilderte Rundwanderwege mit regionalen Themen und dazu entsprechendes Kartenmaterial. Gasthöfe bieten bevorzugt Fisch- und Wildgerichte an. Einige Fremdenzimmeranbieter und die Jugendherberge am Hausteich vermitteln auf Wunsch auch Wanderungen mit einem speziell ausgebildeten Naturführer.

Bis Ende des Monats gibt es auch für Interessierte aus der Region vor allem samstags und sonntags naturkundliche Wanderungen. So erfährt man unter anderem, wie sich die Natur in dem Gebiet von den Auswirkungen der ehemaligen Schweinezucht- und -mastanlage regeneriert hat. Aber auch, welche Bedeutung das Gebiet für die Vogelwelt und andere Lebe­wesen hat.

Als am Samstag drei Kinder mit ihren Keschern durch den abgelassenen Neuen Teich liefen, habe ich mich gefragt: Warum gibt es hier keine geführten Wattwanderungen wie an der Nordsee? Das Wandern in dieser weiten Teichlandschaft und der sauberen Luft gilt als sehr ­erholsam und soll den Stressabbau fördern. Wer auf seine Gummistiefel verzichtet und barfuß läuft, erhält eine natürliche Fußmassage. Ist nur so eine Idee. Aber vielleicht lässt sich daraus was machen für die nächsten Fisch- und Wildwochen. Und man kann sich die Fahrt an die Nordsee sparen.

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