Pößneck: Große Geschichte von Rotasym in Arbeit

Pößneck.  Für das Projekt werden Zeitzeugen aus der Region gesucht.

Das Rotasym-Werk prägte das Stadtbild von Pößneck.

Das Rotasym-Werk prägte das Stadtbild von Pößneck.

Foto: Marius Koity / Archiv

Der Verein für Heimatgeschichte Pößneck will ab 2021 in den „Pößnecker Heimatblättern“ an den größten Pößnecker Betrieb zu DDR-Zeiten, an Rotasym erinnern. Alte Kugellagerwerker arbeiten seit Monaten an einer Dokumentation zur Geschichte der stadtbildprägenden Firma.

Vieles sei schon zusammengetragen, teilt Karl Ernst im Namen der Arbeitsgruppe Rotasym mit. Gefragt seien noch persönliche Erinnerungen, Fotos und Dokumente ehemaliger Mitarbeiter und anderer Menschen aus der Region. Vor allem Zeugnisse des Umbruchs, als aus Textilarbeitern Metaller wurden, seien interessant.

„Rotasym war nicht nur Arbeitsstätte“, erinnert Karl Ernst. „Es gibt viele Seiten der Betriebsgeschichte, die beleuchtet werden sollen, jetzt, da sich noch viele daran erinnern können.“ Auch Erwartungen und enttäuschten Hoffnungen der Wende sollen Eingang in die Dokumentation finden. Karl Ernst ist erreichbar unter Telefon 03647/505456 oder per E-Mail an .