Pößnecker Jugendsinfonieorchester Da Capo auf Reisen

Pößneck  „Sonderfahrt“ im Bahnhof Ohrdruf

Jugendsinfonieorchester Da Capo Pößneck im Krölpaer Schlosshof.

Jugendsinfonieorchester Da Capo Pößneck im Krölpaer Schlosshof.

Foto: Jonas Chudasch

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Das Jugendsinfonieorchester Da Capo der Musikschule Saale-Orla Pößneck hat im Laufe der Jahre unter dem freien Himmel, in modernen Stadthallen und in altehrwürdigem Ambiente gespielt. Am Sonntag, 22. September, wird der Reigen der verschiedenen Spielstätten um eine neue Location, nämlich um eine Güter­verkehrshalle, ergänzt.

Die 55 Nachwuchsmusiker aus Pößneck und Umgebung konzertieren im stillgelegten Ohrdrufer Bahnhof, der von einem frisch gegründeten Verein namens Bock auf Rock zu einer Kulturstätte für die Gothaer Gegend entwickelt werden soll. Den Schützlingen von Orchesterleiter Daniel Vlad wird dabei die Ehre zuteil, eine der ersten Veranstaltungen im neuen Kulturbahnhof zu bestreiten. Die Gastgeber verpassen ihren Konzerten bahntechnische Bezeichnungen wie „Abfahrt“ – Da Capo ist die erste „Sonderfahrt“ vorbehalten.

„Wir sind gespannt und wir freuen uns darauf“, sagt Daniel Vlad zu dieser Konzertreise im doppelten Wortsinn. Für das Sonntagnachmittagsprogramm hat er mit seinen Schülern unter anderem Filmmusiken sowie Arrangements nach ak­tuellen Pop- und Rock-Titeln vorbereitet.

„Diese Einladung passt gut zu uns, sind wir doch ständig im In- und Ausland auf Achse“, sagt Daniel Vlad lachend. In diesem Jahr führte eine Tournee die jungen Musiker in die Tschechische Republik und vor drei Jahren knüpfte Da Capo für die Stadt Pößneck Kontakte mit dem ­rumänischen Topoloveni. Mit der Einweihung neuer Kulturstätten habe das Jugendsinfonieorchester ebenfalls Erfahrungen – vor zweieinhalb Jahren hatte man ja das frisch sanierte Pößnecker Schützenhaus musikalisch miteröffnet.

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