Rettungswache in Neunhofen entsteht

Neustadt-Neunhofen.  Anfang Oktober starteten die Arbeiten. Im März kommenden Jahres soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Die Arbeiten an der Rettungswache in Neunhofen sind bereits ordentlich vorangeschritten. 

Die Arbeiten an der Rettungswache in Neunhofen sind bereits ordentlich vorangeschritten. 

Foto: Theresa Wahl

Anfang Oktober fiel der Startschuss für den Neubau des Rettungsstützpunktes im Gewerbegebiet des Neustädter Ortsteils Neunhofen. Im Zuge des angelaufenen ersten Bauabschnittes wird derzeit eine 24-Stunden-Rettungswache errichtet, in der sich künftig das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einrichten wird. Die Erweiterung des Objektes um eine Ortsteilwache der Feuerwehr Neunhofen ist dann in einem zweiten Bauabschnitt in den kommenden Jahren vorgesehen und soll durch Fördermittel aus der Dorferneuerung ermöglicht werden.

In den ersten Wochen ging es auf der Baustelle ordentlich vorwärts. Zunächst sind zwei massiv gemauerte Garagen sowie Aufenthaltsräume in Holzständerbauweise entstanden. „Die Rohbauarbeiten sind fast abgeschlossen, die Zimmerarbeiten sind fertig und die Dachdeckerarbeiten sind so gut wie beendet“, gibt Neustadts Bürgermeister Ralf Weiße (BfN) einen aktuellen Stand der Dinge.

Gleich zwei Garagen gebaut

Ursprünglich sei eigentlich angedacht gewesen, zunächst nur eine Garage mit angeschlossenem Sozialtrakt zu errichten. „Das DRK ist dann in der Planungsphase noch mal auf uns zugekommen und hat gefragt, ob es möglich ist, gleich zwei Garagen zu bauen, weil eine zweite gleich mit benötigt wird“, erklärt das Stadtoberhaupt. Man habe sich daraufhin dazu entschieden, diesem Wunsch nachzukommen, was im weiteren Verlauf der Bauvorbereitungen auch entsprechend vom beauftragten Planungsbüro Sprigade aus Pößneck berücksichtigt wurde. „Das bedeutet natürlich jetzt auch Mehrkosten für die Stadt, die wir derzeit noch nicht genau beziffern können“, sagt Ralf Weiße. Ursprünglich wurden für den ersten Bauabschnitt Kosten in Höhe von 440.000 Euro veranschlagt.

Finanziert wird das Vorhaben durch zusätzliche Mittel, die das Land der Stadt Neustadt zu Beginn des Jahres für den Haushalt 2020 zur Verfügung gestellt hatte. Da die Gelder zunächst nicht im städtischen Haushalt vorgesehen waren, könnten diese nun für den Bau der Rettungswache genutzt werden, so der Bürgermeister weiter.

Arbeiten liegen im Plan

Mit den Arbeiten liege man derzeit im Plan. „Bisher hatten wir Glück mit dem Wetter. Wir hoffen, dass das so bleibt, damit es weiter so gut vorangehen kann“, sagt Ralf Weiße mit Blick auf die nun bevorstehenden Maßnahmen. Die entsprechenden Bauleistungen für diese wurden am Montagabend in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vergeben. Mit dem Innenausbau wurde der Neustädter Malerfachbetrieb René Schilling für rund 78.000 Euro einstimmig bei einer Befangenheit beauftragt. Darüber hinaus ging das Los für den Bau der Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen einstimmig an die Firma Enrico Rattke Elektroinstallation in Neustadt für eine Angebotssumme von circa 61.850 Euro. „Die Aufträge zu vergeben, war wichtig, damit es von den Rohbauarbeiten nahtlos zum Innenausbau übergehen kann. Das Ziel ist immer noch, dass die Baumaßnahme am 31. März 2021 abgeschlossen wird, damit die Rettungswache einziehen kann“, betont Ralf Weiße. Denn diese ist derzeit noch übergangsweise in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr in Moderwitz untergebracht, bis das neue Gebäude bezugsfertig ist.