Solaranlagen an Klärwerken in Neustadt und Pößneck geplant

Pößneck/Neustadt.  Baubeginn im kommenden Jahr, Untersuchungen laufen, Fördergelder werden demnächst beantragt

Auf dem Gelände der Kläranlage Pößneck soll auch eine Solaranlage entstehen.

Auf dem Gelände der Kläranlage Pößneck soll auch eine Solaranlage entstehen.

Foto: Marcus Cislak

Am Rande der Verbandsversammlung des Zweckverbands Wasser und Abwasser Orla im Augustinersaal in Neustadt am Dienstagabend war zu hören, dass man auf den Grundstücken der beiden Kläranlagen in Neustadt und Pößneck Photovoltaikanlagen plant. In den Haushaltsplanungen fürs kommende Jahr sind die Solaranlagen eingeplant. Laut designiertem Werkleiter Carsten Sachse werde die Energiegewinnung hauptsächlich für den Eigenverbrauch genutzt werden.

Derzeit befinde man sich in einem „Untersuchungsprozess“, wie Sachse sagt. Einige Fragen sind noch zu beantworten: „Wie groß die Energiespeicher konzipiert werden müssen, welche Größen die Solaranlage haben werden. Und wir verhandeln mit den Thüringer Energienetze über die Einspeisung von überschüssiger Energie in das öffentlich Netz“, informiert Sachse über den Stand der Dinge.

Derzeit werden außerdem die genauen Standorte bestimmt, auf denen die Solarmodule gebaut werden sollen.

Sowohl die Dächern der Gebäude der Kläranlagen als auch die Freiflächen auf den Geländen sind im Gespräch. „Wir warten auf die Baugrundgutachten“, so der designierte Werkleiter. In diesem Jahr sollen noch Förderanträge an das Land Thüringen geschickt werden, um die Investition zu sichern. Mindestens 50 Prozent der noch nicht näher bezifferten Baukosten werden wohl aus dem Fördertopf der Solar-Invest Thüringen kommen. Avisierter Start der Baumaßnahme ist im kommenden Jahr.