Dreba: Stiftung sorgt für Seniorenmobilität

| Lesedauer: 2 Minuten
Seit 2018 rollt der KuH-Express.

Seit 2018 rollt der KuH-Express.

Foto: Marcus Cislak

Neustadt-Dreba  Seit 2018 gibt es das Angebot, das gut nachgefragt wird

Seit 2018 rollt der sogenannte KuH-Express der Kultur- und Heimatstiftung Dreba. Dabei handelt es sich um einen Kleinbus, durch den die Senioren und anderen Interessengruppen aus der Gemeinde mobiler werden sollten. So kann dieser etwa für die Fahrt zum Supermarkt oder Arzt genutzt werden. Das Angebot werde gerne in Anspruch genommen, für den Januar gebe es beispielsweise bereits viele Anfragen, sagt Petra Herzog, Erste Vorsitzende der Kultur- und Heimatstiftung (KuH) Dreba. Auch in den umliegenden Gemeinden, etwa Knau oder Bucha, habe sich diese Möglichkeit rumgesprochen und werde gerne von den Senioren genutzt. Rentner Ronald Wieduwilt, der sich als ehrenamtlicher Fahrer engagiert, fungiere als Ansprechpartner und decke die Fahrten ab. Finanziert werden diese durch Spenden, was „ganz gut funktioniert“, wie Petra Herzog sagt. „Mit dem KuH-Express haben wir nichts falsch gemacht“, resümiert sie.

Eröffnung der KuH-Wiese soll nachgeholt werden


Ansonsten lag die Arbeit der Stiftung im vergangenen Jahr weitestgehend auf Eis. „Kulturell ist nichts gelaufen“, sagt Petra Herzog. Fest im Kalender verankerte Veranstaltungen wie das Karpfenessen, die Kinder-Lesestunden im Gemeindehaus sowie Veranstaltungen im Rahmen der Reihe Kultur im Kuhstall mussten coronabedingt 2020 ausfallen. Die offizielle Eröffnung der KuH-Wiese, der mit Hilfe der Stiftung neu errichteten Sportanlage in Dreba, auf der Freizeitsportler einen Basketball- und Volleyballplatz, eine BMX-Anlage, einen Trailbike-Hügel, eine Inlineskaterfläche sowie einen Fußballplatz nutzen können, steht ebenfalls noch aus. „Es war sehr schade, dass die Eröffnung noch nicht geklappt hat. Das wollen wir aber in diesem Jahr unbedingt nachholen“, so Petra Herzog. Konkrete Pläne für andere Veranstaltungen für 2021 gebe indes noch nicht, da man erst abwarten wolle, wie sich die Situation entwickle. „Wir sind aber in den Startlöchern. Bei gewissen Veranstaltungen, die schon eine Tradition haben, können wir durch die Erfahrung ohne riesigen Aufwand relativ schnell etwas auf die Beine stellen“, ist sich Petra Herzog sicher. So hoffe man etwa, im Sommer in den Kuhstall einladen zu können.