SV Wernburg verstärkt sich mit Talent vom SV Eliasbrunn

Alexander Hebenstreit
Der Farbton stimmt noch nicht ganz, doch das auch in Wernburg getragene Grün ist Raven Michel (Mitte) bereits vom SV Eliasbrunn gewöhnt. Das Foto zeigt ihn umrahmt von  Silvan Meinunger (links, SV Wacker 04 Harras) und Lucas Hünniger (1. SV Pößneck) bei der Siegerehrung der U 18-Landeseinzelmeisterschaft, die er im Mai für sich entschied.

Der Farbton stimmt noch nicht ganz, doch das auch in Wernburg getragene Grün ist Raven Michel (Mitte) bereits vom SV Eliasbrunn gewöhnt. Das Foto zeigt ihn umrahmt von  Silvan Meinunger (links, SV Wacker 04 Harras) und Lucas Hünniger (1. SV Pößneck) bei der Siegerehrung der U 18-Landeseinzelmeisterschaft, die er im Mai für sich entschied.

Foto: Mario Teichmann

Wernburg  Thüringens derzeit erfolgreichste Herren-Kegler arbeiten am Team der Zukunft. Künftig wird Raven Michel aus Eliasbrunn den SVW verstärken. Seinem Heimatverein kehrt er aber nicht völlig den Rücken.

Die Kegler des SV Wernburg arbeiten weiter an ihrer Mannschaft der Zukunft. Nach der bereits im April vermeldeten Einigung mit dem Rudolstädter U 18-Weltmeister Simon Axthelm wurde nun Vollzug bei Raven Michel vermeldet, dem derzeit wohl größten Kegeltalent im Saale-Orla-Kreis.

Im Gegensatz zu Axthelm, der sofort in der ersten Mannschaft Fuß fassen dürfte, soll der ­16-jährige Eliasbrunner behutsam aufgebaut werden. So kommt er zunächst auf Basis einer Förderlizenz nach Wernburg, wodurch er ausschließlich für die in der Landesliga spielende Zweite eingesetzt werden darf. Zudem kann er weiterhin für seinen Heimatverein, des SV Eliasbrunn kegeln. Doch der U 18-Landesmeister will sich bei den aktuell erfolgreichsten Herren-Keglern Thüringens nicht nur weiterentwickeln sondern auch Fuß fassen.

„Mein Wochenendplan liegt eher in Wernburg, weil ich dort meine Zukunft sehe“, so Raven Michel, der bekräftigt, in zwei Jahren Teil der ersten Mannschaft sein zu wollen. Worte wie diese hört natürlich auch sein künftiger Trainer, Manuel Hopfe, gern. „Dass er sich so deutlich bekannt hat, macht mich sehr froh. Abgemacht war, dass er die Vorbereitung mitzieht und dann je nachdem, wie es mit den Spielen in Eliasbrunn passt, in der Zweiten mitspielt. Dass er sich jetzt so offensiv äußert und eine klare Zielstellung formuliert finde ich klasse“, so Hopfe.

„Ich persönlich hätte ihn gern schon diese Saison komplett bei uns gehabt, da er mit der Förderlizenz an eine Mannschaft gebunden werden muss. Sonst wäre er für uns variabel in allen Mannschaften einsetzbar. Aber man kann nicht alles haben“, ergänzt der Spielertrainer des ambitionierten Zweitligisten mit einem Augenzwinkern.