Tor nach Pößneck aufgestoßen

Marius Koity über eine neue Hausnummer im regionalen Tourismus.

Marius Koity.

Marius Koity.

Foto: Peter CisseK

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Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen über Pößneck sind.

Während man von vielen Einheimischen „Nichts wie weg hier!“ und Schlimmeres hört, sehen Auswärtige ein so großes Potenzial, dass sie mit Geld in Größenordnungen in die Stadt kommen. Mehr noch, mit
seiner Entwicklungsidee für die Villa Conta hat Marcus Kemmer im Internet ein echtes Tor nach Pößneck aufgestoßen. Bis zu sechzehn Menschen passen gemütlich in seine Fremdenzimmer und das ist durchaus eine Hausnummer.

Hier ist privates Geld in die touristische Entwicklung der Region gesteckt worden, ohne erst auf den Staat zu warten. Gott sei Dank hat sich der Villen-Fan nicht von Pößneckern beeinflussen lassen, die „nicht an ihre Stadt glauben“, wie es der Geschäftsmann im Gespräch mit der Zeitung erst vorsichtig formuliert. Um dann doch noch Klartext zu reden und festzustellen, dass er seinen Gästen mittlerweile zehn selbst geprüfte „Top-Ausflugsziele“ im Orla- und Saaletal unter den Umständen nennen könne, dass mancher Alteingesessene nur die Hälfte davon kenne.

Marcus Kemmer beweist Meinungen, wonach in Pößneck nichts los und touristisch nichts zu machen sei, das Gegenteil. Der so sehr gewünschte Tourismus-Erfolg der Stadt steht und fällt mit der Motivation der Gastgeber, und die ist nicht nur eine Frage der unmittelbaren Dienstleister, sondern aller Menschen, die hier leben.

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