VfB Pößneck erlegt Zöllnitz mit gnadenlosem Daniel Bursuc

Zöllnitz  Dank eines 5:0-Siegs beim FV Rodatal Zöllnitz führt der VfB 09 Pößneck die Kreisoberliga-Tabelle nach dem ersten Spieltag an. Entschieden war das Spiel bereits nach 45 Minuten.

Daniel Bursuc, (blau) hier gegen Hendrik Faik, traf bis zur Pause vierfach.

Daniel Bursuc, (blau) hier gegen Hendrik Faik, traf bis zur Pause vierfach.

Foto: Lars Hupfer

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FV Rodatal Zöllnitz – VfB 09 Pößneck 0:5 (0:4)

Der VfB 09 Pößneck feierte einen Saisoneinstand nach Maß und führt die wenig aussagekräftige Kreisoberliga-Tabelle nach dem ersten von 30 Spieltagen gemeinsam mit Eintracht Camburg an. Das war in besonderem Maße ein Verdienst von Daniel Bursuc, der das Spiel mit vier Treffern in der ersten Hälfte praktisch im Alleingang entschied.

„Alles, was er in der ersten Halbzeit vor die Flinte bekommen hat, hat er auch getroffen. Es hat mich für ihn gefreut, weil er auch viel nach hinten gearbeitet hat“, sagte Pößnecks Trainer Jürgen Walther, der den Torjäger aber nicht zu sehr hervorheben wollte. „Ich war wirklich rundum zufrieden. Die Konzentration, das Fußballerische, das Kämpferische – es hat alles gepasst. Alle 14 eingesetzten Spieler haben ihre Sache so gemacht, wie wir es uns vorgestellt haben“, so der VfB-Coach. Für einen hatte er dennoch ein Sonderlob parat: Adrian Schmidt, der auf der rechten Außenbahn sowohl offensiv als auch defensiv eine starke Leistung bot.

Das frühe 1:0 entsprang dem erfolgreichen Pressing der Blau-Gelben, die den Ball auf halblinks gewannen und dann umgehend Bursuc einsetzten, der mit Hilfe des Innenpfostens zur Führung traf (2.). In der 31. Minute legte er Tor Nummer zwei nach und ließ noch zwei weitere Treffer bis zur Pause folgen. Allerdings machte es die Zöllnitzer dem VfB auch relativ leicht, indem sie trotz zweier eher unbeweglicher Innenverteidiger immer weit aufrückten. So reichten einfache lange Bälle, um immer wieder für gefährliche Momente zu sorgen.

Besonders sehenswert war aber das Tor zum 5:0-Endstand durch Lucas Hoffmann, als sich die Gäste über die Außenbahn aus der eigenen Hälfte bis vor das gegnerische Tor kombinierten (87.). „Das war von hinten bis vorne gepasst und war wie auf dem Reißbrett herausgespielt“, lobte Jürgen Walther die Entstehung des Treffers.

Zu diesem Zeitpunkt agierten die Pößnecker bereits in Überzahl, da der eingewechselte Egson Ahmeti in der 74. Minute die rote Karte sah. Auf den Spielverlauf hatte das aber keinen nennenswerten Einfluss.

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