Vielseitiges Konzert und interessante Erfahrungsberichte in Krölpa

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Der Junge Bläserkreis Mitteldeutschland unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Frank Plewka (links) vor dem Altar der Kirche St. Peter und Paul zu Krölpa..

Der Junge Bläserkreis Mitteldeutschland unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Frank Plewka (links) vor dem Altar der Kirche St. Peter und Paul zu Krölpa..

Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchgemeindeverband Krölpa-Öpitz

Krölpa.  Junger Bläserkreis Mitteldeutschland erstmals und wohl nicht zum letzten Mal auf dem Krölpaer Kirchberg zu Gast.

Am Samstag gastierte der Junge Bläserkreis Mitteldeutschland in der Kirche St. Peter und Paul zu Krölpa. Das Ensemble wurde 2014 von Mitgliedern des Landesjugendposaunenchores gegründet und gehört zu den überregionalen Gruppen des Posaunenwerkes der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die jungen Bläserinnen und Bläser aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spielen in ganz Mitteldeutschland unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Frank Plewka.

Nach Krölpa wurden die Musikerinnen und Musiker vom Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeindeverband Krölpa-Öpitz eingeladen. Sie brachten ein vielseitiges Programm mit Werken von Giovanni Gabrieli (1557-1612) bis Paul McCartney/Beatles mit. So hatten die zahlreichen Gäste des Gastspiels sowohl die Gelegenheit zur Besinnung als auch zum Mitswingen.

Zufriedene Hörer entschädigen für oft lange Anfahrtswege

Besonders die dynamischen Fähigkeiten des Blechensembles beeindruckten die Zuhörer, die gleichermaßen die Kraft eines starken Forte als auch die Zartheit eines gefühlvollen Piano erfahren konnten. So war es kein Wunder, dass der Klangkörper nicht ohne Zugabe seinen Auftritt beenden durfte.

Im Anschluss an das Konzert hatte die Kirchgemeinde zum geselligen Beisammensein in den Pfarrgarten eingeladen und bei Bratwürsten und regionalem Bier fiel der Gedankenaustausch zwischen Publikum und Gästen nicht schwer. Gerade die Erfahrungsberichte der jungen Musiker fanden großes Interesse und obwohl die Anfahrtswege der Instrumentalisten nicht immer kurz seien, entlohnten doch die zufriedenen Zuhörer und die vielen regionalen Biere, die man kennenlerne, wie Plewka scherzte.

Kirchgemeindevorstand Volker Müller und Bürgermeister Jonas Chudasch ließen es sich nicht nehmen, die auswärtigen Musiker durch den historischen Krölpaer Pfarrhof zu führen. Mit Interesse verfolgten die Gäste die Ausführungen und dankten mit einem Ständchen vom Krölpaer Kirchturm, das sicher auch manchem Krölpaer Freude bereitete, dem die Melodien vom Turm entgegen wehten.

Gäste wie Gastgeber waren sich schließlich einig, dass das nicht die letzte Begegnung in Krölpa bleiben sollte. Chudasch strich im Bewusstsein des Engagementpreises vom vergangenen Donnerstag für die Krölpaer Kirchgemeinde (OTZ berichtete) hervor, dass von offener Begegnung auf dem Krölpaer Kirchberg nicht nur geredet, sondern diese auch gelebt werde.