Voller Einsatz für den Triptiser Adventsbrunnen

Am Mittwoch dekorieren die Triptiser Brunnengeister den Marktbrunnen zum Adventsbrunnen um.

Angelika Pieter, Elke Kurz, Irmgard John und Heidrun Treppnau von den Triptiser Brunnengeistern verkleiden den Brunnen mit Girlanden.

Angelika Pieter, Elke Kurz, Irmgard John und Heidrun Treppnau von den Triptiser Brunnengeistern verkleiden den Brunnen mit Girlanden.

Foto: Caroline Reul

In Triptis weihnachtet es schon sehr. Nicht nur der Weihnachtsbaum wird am Mittwoch aufgestellt und die Bäume rund um den Markt werden mit roten Sternen dekoriert. Mittendrin geben die Triptiser Brunnengeister dem Marktbrunnen sein „Adventsgesicht“.

Und das ist nicht mal eben schnell gemacht. Die Frauen sind schon bei der Arbeit, als der Weihnachtsbaum auf dem Markt ankommt und längst noch dabei, als dieser fest in seinem Ständer verankert ist.

Hammer, Zange, Nägel und Draht sind die wichtigsten Werkzeuge, die die Damen rund um Doris Köchig im Einsatz haben. Während letztere immer mehr Deko-Materialien aus dem Bürgerhaus zaubert, haben Elke Kurz, Angelika Pieter, Irmgard John und Heidrun Treppnau den Aufstieg gewagt und sind direkt am Brunnen zu Gange.

Gern hätten die Frauen in diesem Jahr ihr Zehnjähriges gefeiert

Der hat wieder seine Krone aufgesetzt bekommen, obenauf der große Strohstern. In der Mitte platzieren die Frauen eine große Weihnachtskugel, auf die das Triptiser Schloss und die Kirche gemalt sind. Sie gehört zum festen Repertoire. Mit Tannengrün wird akribisch abgedeckt, was nicht zu sehen sein soll. Dann wird es bunt. Unmengen von Kugeln in Gold und Orange stehen rund um den Brunnen verteilt und warten auf ihren Einsatz, die großen Kerzen, die beiden Rentiere und der Schlitten wollen ebenso platziert werden.

So viel Mühe zollt jedem Vorüberziehenden Respekt ab. Schon seit zehn Jahren nun verzieren die Brunnengeister zu Ostern und Weihnachten den Marktbrunnen. „Eigentlich wollten wir in diesem Jahr Jubiläum feiern - das ist nun leider auch ausgefallen“, bedauern sie. Aber klar, das holen sie nach.

An ihrem ehrenamtlichen Projekt haben sie weiterhin viel Freude. „Wir machen das gern. Wenn schon nicht klar ist, was wegen Corona in diesem Jahr aus dem Adventsmarkt wird, wollen wir wenigstens so unseren Teil beitragen zur Weihnachtsstimmung“, sind sich die Frauen einig.