Weihnachtlicher Lichterglanz in Triptis mit Preis belohnt

Jan Wißgott gewinnt für seine Stadt 3000 Euro und spendet sie dem Heimatmuseum

Für ihren weihnachtlichen Lichterglanz gewann die Stadt Triptis 3000 Euro im Wettbewerb "Thüringen leuchtet".

Für ihren weihnachtlichen Lichterglanz gewann die Stadt Triptis 3000 Euro im Wettbewerb "Thüringen leuchtet".

Foto: Jan Wißgott / OTZ

Triptis. Als Jan Wißgott eine Fotocollage von der im weihnachtlichen Lichterglanz gestalteten Triptiser Innenstadt für den Wettbewerb „Thüringen leuchtet“ einreichte, hatte er keine Siegchancen erwartet. „Ich bin von vielen Seiten gedrängt worden, mitzumachen, aber bei der Bewerberflut habe ich mit nichts gerechnet“, erzählt er. Aber die Chance auf 3000 Euro Gewinn, den die Veranstalter Landeswelle Thüringen und die Thüringer Energie AG (Teag) jeweils für insgesamt drei Teilnehmer ausgelobt hatten, hatten den Kulturamtsleiter - der sich in diesem Fall aber als Privatperson anmelden musste - dann doch überzeugt.

„Als am Ende der Aktion dann der Anruf vom Radiosender kam, stand ich erstmal völlig auf dem Schlauch“, erinnert er sich. Erst nach einigen Nachfragen des Moderators habe er realisiert, dass er zu den Gewinnern zählt – und sich entsprechend gefreut. Neben den 3000 Euro hat die Stadt auch einen Wertgutschein für Marketing-Maßnahmen vom Radiosender bekommen.

Am Mittwoch fand nun die digitale Preisübergabe mit einem Vertreter der Landeswelle und einem der Teag via Videokonferenz statt. Vom Büro aus nahmen Jan Wißgott und Bürgermeister Peter Orosz noch einmal Glückwünsche entgegen. „Ich hoffe, den großen, symbolischen Scheck, der uns über den Bildschirm gezeigt wurde, bekommen wir zugeschickt. Den würde ich gern für eine Zeit ausstellen“, erzählt der Sieger anschließend.

Die 3000 Euro spendet der Triptiser an das Heimatmuseum seiner Stadt, denn das wird gerade umgestaltet. „Das Museum bewahrt die Historie der Stadt, also auch die Identität eines Jeden, der in Triptis wohnt und wohnte. Es wird von vielen ehrenamtlichen Helfern betreut. Nach vielen Jahren benötigt es dringend eine Aufwertung im Innenbereich. Das Geld in die Ausstattung und die Neugestaltung der Dauerausstellung fließen“, hatte er im Vorfeld bereits berichtet.