„Zaungäste“ müssen beim SMS-Festival wirklich vor dem Zaun bleiben

Saalburg  Die strenge Durchsetzung der Campingplatzordnung bei „SonneMondSterne“ dient der Sicherheit und Müllvermeidung.

Am Freitag um 18 Uhr beginnt das 23. SonneMondSterne-Festival am Thüringer Meer in Saalburg. Gefeiert wird schon seit Mittwoch.

Am Freitag um 18 Uhr beginnt das 23. SonneMondSterne-Festival am Thüringer Meer in Saalburg. Gefeiert wird schon seit Mittwoch.

Foto: Peter Cissek

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Für einige Diskussionen sorgte am Donnerstag die Neuregelung, wonach ausschließlich Inhaber eines Tickets für das Festival „Sonne-MondSterne“ die Campingplätze betreten dürfen. Doch es gibt einen verständlichen Hintergrund.

Einerseits ist es wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzeptes, wie viele Menschen sich tatsächlich auf dem Veranstaltungsgelände bewegen. Andererseits geht es auch um das Problem des Mülls. „Wer kein Festivalticket hat, beteiligt sich auch nicht an den Kosten der Müllbeseitigung“, verweist Festivalsprecher Uwe Oertel auf die Fakten.

Der Veranstalter von „Sonne-MondSterne“ hat die Veranstaltungs- und Campingflächen gemietet und besitzt daher für den Zeitraum des Festivals auch das Hausrecht. Das heißt, wenn auf den Zeltplätzen Personen ohne Festivalticket festgestellt werden, können diese des Platzes verwiesen werden. Wer entsprechenden Aufforderungen der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nicht Folge leistet, muss mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruches rechnen.

Die strenge Handhabung der Campingplatzordnung, die eigentlich auch in den vergangenen Jahren galt, ist nicht die einzige Neuerung beim 23. Festival. Denn das als Armbändchen zu tragende Ticket ist jetzt auch alleiniges Zahlungsmittel. Auf die Bändchen wird ein Guthaben geladen, mit dem überall bezahlt wird - für Essen, Getränke, Merchandise, die Duschen in der Showerworld oder die Einkäufe bei den Ständen. Allein die Parkgebühr war bei der Zufahrt aufs Gelände bar zu entrichten.

Neu ist zudem der Campingplatz „Superleise“ bei Pöritzsch. Dort sind Flächen für den Fall vorbereitet, dass die Zeltplätze auf der Saalburger Seite knapp werden. Dort stehen sechs Hektar weniger zur Verfügung als voriges Jahr. Bis zum Donnerstag war dies allerdings nicht der Fall gewesen. Der neue Campingplatz bei Pöritzsch ist ebenfalls mit Toiletten und Beleuchtung ausgestattet, die nur bei ­Bedarf in Betrieb genommen werden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren