536 Kinder in Rudolstadt in der Notbetreuung

Personal in den Kindergärten damit gebunden

Die Kinder einer Kinderkrippe sitzen im Rahmen der Notbetreuung während des Mittagessens an einem Tisch.

Die Kinder einer Kinderkrippe sitzen im Rahmen der Notbetreuung während des Mittagessens an einem Tisch.

Foto: Sebastian Kahnert / picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild


Rudolstadt. Die Zahl der Kinder, die aktuell in den Kindergärten und Grundschulen der Stadt Rudolstadt betreut werden, ist mit Beginn dieser Woche deutlich gestiegen. Waren es zum 8. Januar insgesamt 295 Mädchen und Jungen, die einen der Kindergärten besuchten, so stieg die Zahl zum 13. Januar auf 374. Ähnliches ist bei der Notbetreuung in den vier städtischen Schulen zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl der Kinder von 106 zum 8. Januar auf 162 zum 13. Januar. Im Einzelnen werden aktuell 50 Kinder in der Grundschule Anton Sommer, 35 in der Grundschule West, 43 in der Grundschule Schwarza und 22 in der Grundschule Remda betreut. In die Notbetreuung für Fünft- und Sechstklässler an der Schillerschule werden 12 Kinder gezählt.

Gebühren für Januar eingezogen

„Mit diesem Anstieg war zu rechnen. Nach den Feiertagen hatten Eltern vermutlich noch Urlaub und konnten die Betreuung absichern. Die Notbetreuungsregelung des Landes hat dazu geführt, dass die Zahlen in den Einrichtung nicht noch mehr angestiegen sind“, so Rudolstadts Erster Beigeordneter Mirko Schreiber. Unter den bestehenden Hygienevorgaben ist das Personal in den Kindergärten mit der Anzahl der Kinder gebunden.
Die Kindergartenbeiträge und Hortgebühren wurden für Januar von den Eltern eingezogen. Das Regierungskabinett hat den Landtag gebeten, die Erstattung der Beiträge zur regeln, ohne aufzuzeigen, in welchem Umfang. „Wir gehen davon aus, dass das Land Thüringen bis Ende Januar klar aufzeigt, wie mit den Beiträgen und Gebühren umzugehen ist und hoffen, den Eltern, die keine Betreuung in Anspruch genommen haben, die Januarzahlungen alsbald zu erstatten“, so der Erste Beigeordnete. H.E.