An der Kirche des Klosters Paulinzella wird weiter saniert

Paulinzella.  570.000 Euro werden für den Bauabschnitt dieses Jahres gebraucht

Vom südlichen zum nördlichen Querhaus der ehemaligen Klosterkirche Paulinzella wanderte jetzt das Spezialgerüst.

Vom südlichen zum nördlichen Querhaus der ehemaligen Klosterkirche Paulinzella wanderte jetzt das Spezialgerüst.

Foto: Steffen Lasse / Architekturbüro Wilhelm+Quednau

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Mit dem Umstellen des Gerüsts vom südlichen Querhaus an das nördliche setzt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Sanierung der Klosterkirche Paulinzella fort. Wie Pressesprecherin Dr. Susanne Rott erklärte würden rund 570.000 Euro für diesen Bauabschnitt benötigt. Nachdem das Gerüst aufgestellt ist, werden zunächst die Fassadenflächen gereinigt. Außerdem stehen notwendige statische Sicherungen am Mauerwerk in der Aufgabenbeschreibung der Spezialisten. Schlussendlich werden dann die die Mauerkronen oben durch eine Abdeckung vor der Witterung geschützt.

Auch die dort noch erhaltene Apside, das ist ist ein im Grundriss halbkreisförmiger oder polygonaler, selten rechteckiger oder quadratischer Raumteil, der an einen Hauptraum einer Kirche anschließt und meist von einer Halbkuppel überwölbt wird - soll statisch gesichert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen. Baubegleitend werden die bauhistorischen Untersuchungen fortgesetzt.

Der Bauabschnitt schließt an die Sanierung des südlichen Querhauses an, die im vergangenen Jahr weitgehend beendet werden konnte. Ziel ist es, die gesamte Kirchenruine sukzessive zu sanieren und damit langfristig zu erhalten.

Paulinzella stellt eine der größten romanischen Klosterruinen in Deutschland dar. Die seinerzeitige Benediktinerabtei wurde Anfang des 12. Jahrhundert gegründet, 1542 wieder aufgehoben wurde und nach einem Brand um 1600 und nur teilweiser Erneuerung um 1680 nach Jahrhunderten des Verfalls erst in der Romantik wiederentdeckt.

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