Buntes Make-up auf beiger Fassade

Freundlicher, smarter und moderner soll die Siedlung in Bad Blankenburg werden. Dafür setzt die Wohnungsgesellschaft viele Heben in Bewegung

Bad Blankenburg / Siedlung / Fassadengestaltung / Fassadenbild – Bücherregal mit den Namen historischer Persönlichkeiten der Stadt Bad Blankenburg.

Bad Blankenburg / Siedlung / Fassadengestaltung / Fassadenbild – Bücherregal mit den Namen historischer Persönlichkeiten der Stadt Bad Blankenburg.

Foto: Roberto Burian

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Bad Blankenburg Die neueste Arbeit von Künstler Tim Müller aus Altenroth ist nicht zu übersehen. Wer in die Karl-Fischer-Straße in der Bad Blankenburger Siedlung fährt oder geht, sieht auf er rechten Seite die übergroßen Motive aus der Geschichte der Stadt. Sie zieren eine Fassade am Block vor dem neu entstehenden Parkplatz. Hier bildet Tim Müller Geschichte und das Stadtleben ab. Ein Bücherregal und die Namen von historischen Persönlichkeiten von Friedrich Fröbel bis Helmut Steuer, dazu Kinder und Schmetterlinge sind Stichworte, die fallen, wenn Müller die miteinander verknüpften und auf die Stadtgeschichte Bezug nehmenden Motivkonzepte erläutert – etwa der Lavendelkönigin Sophie Senftleben. Müller zeigt, was die Region ausmacht und verknüpft das in Form, Farbe und Tätigkeit mit den Menschen. Müllers Philosophie: Mit Dose oder Pinsel bunt auf beige positive Projekte für die jeweilige Stadt schaffen. Gerade die Vielfältigkeit und die Chance kreativ zu sein, begeistern ihn. Auch die Recherche sei bei vielen Bildern wichtig, betont Müller. Viele werden seine Werke in der Umgebung schon gesehen haben.

Noch bis heute können die Besucher die neuen Wohnungen schon mal besichtigen. Aus ehemals 34 sind 12 Wohnungen entstanden. Moderne trifft hier auf Tradition. „Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht“, erklärt der Chef der Wohnungsbaugesellschaft Volker Markert den Besuchern. Die Wohnungsklingel mit Smartphone verbunden, große Balkonflächen, das Erdgeschoss barrierearm und begehbar über einen Balkonzugang, zwei Elektro-Ladesäulen und vieles mehr zählen zu den Vorzügen.

1,3 Millionen Euro hat die Wohnungsbaugesellschaft dafür in die Hand genommen. Bis auf eine sind alle Wohnungen bereits vermietet. Auch Katrin Wolfram und Christian Apel sind gekommen. Die beiden jungen Leute, die in Kürze Nachwuchs erwarten, werden am 16. Dezember hier ihre Vier-Zimmer-Wohnung beziehen. „Die Wohnung ist perfekt“, schwärmt die junge Frau . Außerdem sei ihr Garten nur ein paar Meter um die Ecke. Neben den vielen Annehmlichkeiten gefalle ihnen auch das Bild an der Fassade sehr gut. Geht es nach den Verantwortlichen, soll es nicht das letzte Projekt dieser Art gewesen sein. Der Schmetterling, welcher von hier wegfliegt, soll dann auch die nächste Fassade als Symbol zieren. Dann wird Tim Müller – Künstlername Chaner –in der Fröbelstadt garantiert wieder etwas kreieren, das Körper, Geist und Seele anspricht und wovon möglichst viele Menschen profitieren.

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