Europaparlament, Kreistag und mehr – das große Wählen Ende Mai

Saalfeld/Rudolstadt  Bis zum Freitag müssen alle Wahlvorschläge bei den jeweiligen Wahlleitern eingereicht sein. Klarheit noch vor Ostern.

Foto: Bodo Schackow

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Wenn der Begriff Superwahltag auf ein Ereignis zutrifft, dann sind es die Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai in Thüringen. Die Wahlvorstände im Landkreis stehen an diesem – und wahrscheinlich auch noch am nächsten Tag – vor dem großen Stimmenauszählen, denn gewählt werden in allen Orten Europaparlament, Kreistag und Stadt- beziehungsweise Gemeinderat. In vielen Orten kommen noch die Wahlen von Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat dazu.

Die Zahl der eigenständigen Stadt- und Gemeinderäte hat sich mit der Gebietsreform reduziert. So werden in Lichte, Piesau, Reichmannsdorf und Schmiedefeld, die bis zum Jahresende zur Verwaltungsgemeinschaft Lichtetal am Rennsteig gehörten, keine Gemeinderäte mehr gewählt. Das selbe trifft auf den Stadtrat Remda-Teichel, auf Dröbischau, Oberhain, Kamsdorf, die Saalfelder Höhe, Oberweißbach, Mellenbach-Glasbach und Meuselbach-Schwarzmühle zu. Insgesamt hat sich die Zahl der selbstständigen Gemeinden im Landkreis von 38 auf 26 reduziert.

Bürgermeisterwahlen in drei Orten im Kreis

In drei Orten im Landkreis werden zusätzlich Bürgermeister gewählt. Dies betrifft die zu Jahresanfang neu gegründete Landgemeinde Stadt Schwarzatal, Allendorf und Meura, wo Amtsinhaber Detlev Schlosser sein Amt niederlegte.

Ortsteilbürgermeister werden in allen Orten mit Ortsteilverfassung gewählt. Dies betrifft Bad Blankenburg, Gräfenthal, Königsee, Leutenberg, Probstzella, Rudolstadt, Saalfeld/Saale, Uhlstädt-Kirchhasel und Unterwellenborn.

Soweit in den Hauptsatzungen der Gemeinden Ortsteilratswahlen nach den Bestimmungen des Kommunalwahlrechts stattzufinden haben, finden diese auch am 26. Mai statt, anderenfalls wird diese Wahl in einer Einwohnerversammlung abgehalten, deren Termin die Gemeinde eigenständig im zeitlichen Zusammenhang mit dem Wahltag festlegt.

Bis zum 44. Tag vor der Wahl, kommenden Freitag, müssen alle Wahlvorschläge samt Anlagen beim jeweiligen Wahlleiter eingereicht sein. Danach erfolgt die Prüfung durch die Wahlausschüsse. Noch vor Ostern soll Klarheit herrschen, wer letztlich auf dem Stimmzettel steht.

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