Jenaer Basketballer haben Trainingslager in Bad Blankenburg beendet

Bad Blankenburg  Es wurde zwar auch Basketball gespielt; tatsächlich stand beim fünftägigen Trainingslager in Bad Blankenburg aber das Thema Teambuilding im Vordergrund.

Die Spieler von Science City Jena auf der Burg Greifenstein in Bad Blankenburg nach dem Besuch der Falknerei.

Die Spieler von Science City Jena auf der Burg Greifenstein in Bad Blankenburg nach dem Besuch der Falknerei.

Foto: Verein

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ja, Basketball wurde natürlich auch gespielt. „Aber für uns geht es hier vor allem darum, dass die Truppe sich kennenlernt, zusammenfindet“, sagt Frank Menz, Trainer von Science City Jena. Der Zweitligist beendete am Freitag ein fünftägiges Trainingslager in der Landessportschule Bad Blankenburg, bei dem das Teambuilding im Vordergrund stand.

Beachvolleyball, Grillabend, ein Besuch der Falknerei auf der Burg Greifenstein, Kartenspiele, eine fast dreistündige Bootsfahrt auf der Saale - Menz hatte sich eine ganze Menge einfallen lassen. Und damit hier und da selbst das Thüringer Urgestein in den Jenaer Reihen, Ermen Reyes-Napoles, überrascht: „Ich war das erste Mal bei so einem Falkner“, sagt der gebürtige Rudolstädter, „die haben das dort sehr schön gemacht.“

Bis zu zwei Mal Training täglich stand neben diesen ganzen Unternehmungen dennoch auf dem Plan. Und das laufe richtig gut: „Alle sind hungrig, sind hochmotiviert“, so Frank Menz, den es auch nicht stört, dass sein Team in der Landessportschule nicht auf dem gewohnten Parkettboden spielen kann: „Das ist für uns verkraftbar.“ Vielmehr genießen die Spieler - trotz aller schweißtreibenden Anstrengungen - beispielsweise die Athletikeinheiten außerhalb der Halle, das Aufwärmprogramm vor der Arbeit mit dem Ball in der Halle.

Auch wenn das Training anstrengend ist: „Wir haben hier viel Spaß“, sagt Reyes-Napoles, der mit seiner Erfahrung viel dazu beiträgt und später im Ligaalltag beitragen soll, dass die Jenaer erfolgreich sind. „Er ist sehr teamorientiert, ein sehr angenehmer Spieler“, lobt ihn Menz.

Vielen der jungen Spieler im Jenaer Kader kann der Rudolstädter mit seiner Erfahrung weiterhelfen, aber auch der 30-Jährige lernt immer noch dazu, auch von den jüngeren Mitspielern, von den „Rohdiamanten, die im Schwarzatal geschliffen werden“, so Ermen Reyes-Napoles. Die Erfahrung sei dabei sicherlich ein Vorteil, aber Frank Menz betont: „Jeder ist gleich und muss sich beweisen.“ Und so bestätigt auch sein Thüringer Aufbauspieler: „Im Training ist immer Feuer drin.“

Nachwuchsbasketballer des FC Bayern München bereiten sich hier ebenfalls vor

Auch wenn Ermen Reyes-Napoles quasi von der Landessportschule aus nach Hause laufen könnte, bleibt er natürlich die ganze Zeit bei der Mannschaft in einer Sportschule, an die Frank Menz durchweg gute Erinnerungen hat. Der Coach war erst vor zwei Jahren mit den Basketball-Löwen aus Braunschweig im Schwarzatal, früher auch als Trainer der Jugend-Nationalmannschaft. „Die Lage ist schön, man hat hier viele Möglichkeiten und auch der Kostenfaktor stimmt“, ist der 55-Jährige zufrieden.

Und gut möglich, dass ihm in dieser Woche an der Landessportschule ein Spieler über den Weg lief, der mittelfristig auch einmal bei Science City landet. Denn zeitgleich mit den Jenaern bereiteten sich Nachwuchsbasketballer des FC Bayern München unterhalb der Burg Greifenstein auf die bevorstehende Saison vor.

Das könnte Sie auch interessieren:

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren