Kommt der zweiter Thüringer Friedwald ins steile Deesbach?

Gemeinderat debattiert Formen der demnächst anstehenden Friedhofserweiterung und stößt auf vielerlei Hindernisse

Der Deesbacher Friedhof mit seinen nachdenklichen Sprüchen am Eingangstor.

Der Deesbacher Friedhof mit seinen nachdenklichen Sprüchen am Eingangstor.

Foto: Henry Trefz

Deesbach. Der kleine Ort im Oberland ist wegen seiner steilsten Straße berühmt und ein bisschen auch wegen seines Beharrens auf Eigenständigkeit. Die aber hat Konsequenzen, denn so muss sich der Gemeinderat auch Gedanken über das Friedhofswesen machen. Die Grabfelder werden knapp und die Bestattungsformen wandeln sich auch auf dem Lande. In der jüngsten Sitzung brachte Bürgermeisterin Claudia Böhm (pl.) den Stand der Überlegungen zu Gehör. Man habe eigentlich vorgehabt, eine Urnengemeinschaftsanlage auf dem Gelände zu errichten, wie es sie bereits im Umland in mehreren Orten rundum mit guten Erfahrungen gibt. Allein, Deesbach bräuchte dafür Fördermittel und die waren für 2020 bereits ausgereizt. Solche Nachricht lasst Claudia Böhm aber nicht resignieren. „Wir haben nach weiteren Bestattungsmöglichkeiten gesucht.“ Zumindest in Ostdeutschland relativ jung ist das Konzept des Friedwalds. Thüringen hat erst einen in Bad Berka.

Vorschriften begrenzen die Möglichkeiten

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