Meura und Mellenbach suchen Oberhäupter

Schwarzatal.  Nur in der Schwarzatal-Ortschaft Mellenbach-Glasbach gibt es auch einen konkreten Vorschlag

Am Sonntag werden in Meura und Mellenbach-Glasbach Oberhäupter gesucht.

Am Sonntag werden in Meura und Mellenbach-Glasbach Oberhäupter gesucht.

Foto: Daniel Volkmann

Am Sonntag sind in der Schwarzatalregion in zwei Dörfern die Wählerinnen und Wähler aufgerufen, neue Oberhäupter im Ort zu wählen.

In Meura wird ein Bürgermeister gesucht, nachdem Heiko Siegel, der am Pfingstsonntag 2019 für den seinerseits zurückgetretenen Vorgänger Detlev Schloßer ins Amt kam, Ende letzten Jahres ebenfalls zurückgetreten war. Im Wahlaufruf hatten sich keine Kandidaten gemeldet, so dass die Wähler einen Namen auf dem Stimmzettel notieren müssen, um ein Votum zuzugeben.

Ganz so schwer hat man es in der zur Landgemeinde Stadt Schwarzatal gehörenden Ortschaft Mellenbach-Glasbach nicht. Dort wird ein Nachfolger für Kathrin Kräupner gesucht. Sie hatte seit Beginn 2019 als vorher ehrenamtliche Bürgermeisterin von Mellenbach-Glasbach kraft Gesetzes die Funktion als Ortschaftsbürgermeisterin ausgeübt. Dies war obsolet geworden, nachdem sie im Sommer zur hauptamtlichen Bürgermeisterin der Landgemeinde Stadt Schwarzatal gewählt wurde.

Als Kandidat bewirbt sich Michael Gebhardt, der auch als Vorsitzender der Bürgerinitiative „Pro Region Schwarzatal“ politisch sichtbar geworden ist. Weil er der einzige Bewerber ist, gibt es auch hier die Möglichkeit, einen weiteren Namen auf dem Stimmzettel einzutragen und für ihn seine Stimme abzugeben. Wie auch in Meura verlangen die Vorschriften die Nennung der Berufs des Vorgeschlagenen.

Die Wahlvorstände erinnern an die allgemeinen Corona-Regeln in Thüringen, die das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Wahllokal zur Auflage machen. Für Vergessliche werde ein kleiner Masken-Vorrat in den Wahlräumen bereitgehalten, hieß es auf Nachfrage.