Stadt kündigt Rodungen am Rudolstädter Busbahnhof an

Rudolstadt.  Wo die Stadt in Rudelstadt sonst noch schneidet und pflanzt - eine Übersicht.

Blick auf den Busbahnhof in Rudolstadt. Hier beginnen im Frühjahr die Umbauarbeiten. Vorher werden Hecken entfernt und Bäume gefällt.

Blick auf den Busbahnhof in Rudolstadt. Hier beginnen im Frühjahr die Umbauarbeiten. Vorher werden Hecken entfernt und Bäume gefällt.

Foto: Foto: Heike Enzian

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Noch bis Ende Februar sind laut Gesetz Baumfällungen erlaubt. In Rudolstadt wird davon durchaus Gebrauch gemacht. Auch in diesem Jahr. Aber es werden auch Pflegemaßnahmen durchgeführt. Hier eine Übersicht:

Etwas tun wird sich mit Beginn der kommenden Woche im Bereich des Busbahnhofes. Hier ist bekanntlich noch in diesem Jahr der Beginn einer Neugestaltung geplant. Gut drei Millionen Euro soll der neue Zentrale Omnibusbahnhof an gleicher Stelle kosten, mit dem dann auch das alte Erscheinungsbild aus DDR-Zeiten verschwindet. Rund 770.000 Euro beträgt der Eigenanteil der Stadt. Bevor die Baufahrzeuge anrücken, werden auf dem Areal und den angrenzenden Grünflächen Hecken entfernt und einige Bäume gefällt. „Die Fällungen müssen jetzt durchgeführt werden, da laut Thüringer Naturschutzgesetz solche Maßnahmen wegen des Vogelschutzes nur im Winter bis einschließlich Februar erlaubt sind. Auf Grund dessen werden diese Arbeiten ab der kommenden Woche durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs durchgeführt. Der Baubeginn und die Umgestaltung des Busbahnhofes starten dann voraussichtlich im Frühjahr. Im Rahmen der Umgestaltung sind auch Neupflanzungen von Bäumen vorgesehen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Für Erhalt des Stadtgrüns

Ansonsten aber wird auch viel getan für den Erhalt des Stadtgrüns. Die Liste der Baumpflegemaßnahmen für dieses Frühjahr umfasst insgesamt 33 Maßnahmen. Eine davon betrifft den Anger. Hier ist an 16 Bäumen ein Formschnitt geplant. Laut Auflistung handelt es sich hierbei um einen stärkeren Eingriff, bei dem Austriebe im Altholz entfernt werden. Ebenfalls größere Eingriffe in Form von Formschnitten sind an Bäumen in der Kreuzstraße, der Schillerstraße und der Lutherstraße vorgesehen. In der Anne-Frank-Straße ist ein Lichtraumprofilschnitt an den Bäumen fällig, bei dem Überlängen eingekürzt werden. Das gleiche gilt für Bäume in der Berthold-Rein-Straße, der Debrastraße, der Jenaischen Straße und der Rathenaustraße. Mit diesen Arbeiten sind laut Information aus dem Rathaus Fachfirmen beauftragt.

Auch Ersatzpflanzungen geplant

Darüber hinaus sind eine ganze Reihe von kleineren Pflegemaßnahmen angekündigt, die sich im Wesentlichen darauf beschränken, so genannte Quirle an den Baumspitzen auszuasten und somit für mehr Licht und Luft zu sorgen. Das soll unter anderem an Bäumen in den Straßen An der Lehmgrube und Am Plan, in der Borngasse, im Eschenweg, im Heinepark, in der Hugo-Trinkler-Straße, der Keilhauer Straße, der Kleinen Allee sowie in Lichstedt und Oberpreilipp, in der Preilipper Straße, der Schwarzburger Chaussee und der Titaniastraße geschehen. Während zum Beispiel am Busbahnhof und rund um das zum Abriss freigegebene ehemalige Gasthaus „Im Weintal“ in Schaala Bäume gefällt werden, kommen an anderer Stelle Ersatzpflanzungen in den Boden. So unter anderem auf der Grünfläche in der Käthe-Kollwitz-Straße, am Parkplatz am oberen Teich im Rudolspark und am Spielplatz im ehemaligen Fürstengarten unter dem Weinberg.

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