Saalfeld-Rudolstadt: Deutlich größeres Interesse an Leader-Programm

Drei Fragen an Ines Kinsky, Leader-Managerin im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Ines Kinsky, Regionalplanerin aus Bad Berka, ist Managerin der Leader-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt.

Ines Kinsky, Regionalplanerin aus Bad Berka, ist Managerin der Leader-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt.

Foto: Henry Trefz

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Frau Kinsky, am 15. Januar lief die Frist für die Antragstellung der Zuschüsse für 2020 ab, sind Sie zufrieden mit der Resonanz?

Das kann man so sagen. Vor allem auch deswegen, weil im Vorfeld unklar war, wie das Förderprogramm im nächsten Jahr weitergeht, hatten wir aufgerufen, dass schon jetzt Anträge für Folgejahre eingebracht werden sollten.

Dieser Hinweis fiel auf fruchtbaren Boden?

Ja, es kamen in etwa ein Drittel mehr Anträge zusammen als in den Vorjahren, zusammen etwa 70. Und weil wir klar angekündigt hatten, dass der 15. wirklich der letzte Tag ist, trudelte der letzte Antrag per Mail auch ein paar Minuten vor Mitternacht ein. Wir werden nun in den nächsten Wochen die Anträge prüfen und sie nach einem transparenten Punktesystem bewerten, bevor das ALF endgültig entscheidet.

Können Sie ein paar Beispiele für ihre Arbeit nennen?

Ja, wir haben zum Beispiel etliche Unterstützungsanträge für Dorfjubiläen erhalten – jeweils zu 650 Jahren Ortsgründung alle in der Region von Schwarza- und Rinnetal. Wir haben schon im Vorfeld durchblicken lassen, dass besonders Anträge gefördert werden, in denen diese Gemeinsamkeit (der Jubiläen) hervorgehoben wird. Wir sind gespannt, ob dieser Hinweis auch verstanden worden ist. Diskutieren werden wir auch – natürlich grundsätzlich wohlwollend – die Unterstützung für das Grenzland-Museum in Probstzella, für ein Musikprojekt mit Christian Rommel oder auch die wirtschaftliche Unterstützung für einen Hotelausbau im Schwarzatal oder den Abschluss der Umbauten am Barigauer Turm, um nur einige Beispiele zu nennen.

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